Allgemein

Alle Audios und Jingles zum Syndikat 2020

Alle Audios und Jingles zum Syndikat 2020

Am 7. August 2020 soll die Kollektivkneipe Syndikat in Berlin-Neukölln geräumt werden, gedeckt durch die R2G-Regierung in Berlin und angetrieben durch Pears Global, einem Immobilien-Multi aus London, der seine geschätzten mehr als 6.000 Wohnungen in Berlin durch ein komplexes Geflecht von Subunternehmen verwaltet – und erst mit dem Widerstand rund ums Syndikat überhaupt ans Licht der Öffentlichkeit kam.

Wir unterstützen den Erhalt dieses sozialen und solidarischen Ortes und haben zu diesem Zweck verschiedene Jingles gebastelt und auch nochmal unsere älteren Audios dazu zusammengestellt.

Aktuelle Audios

Ältere Audios

Alles zur neuen Website

Alles zur neuen Website

Willkommen! Schön, dass ihr es hierher geschafft habt.
Nach monatelanger Vorbereitung ist unsere neue Website zwar noch immer nicht vollständig, aber doch größtenteils fertig 😉

Nachdem uns blogsport freundlicherweise mehr als 10 Jahre lang gehostet hatte, war es spätestens mit dem Wegfall dieses Providers nun endlich an der Zeit, uns an einer eigenständigen Infrastruktur zu probieren. Die Umstellung hat uns gleich mehrere neue Features ermöglicht, die ihr bestimmt bald zu schätzen wissen werdet:

– Die Website gibt es jetzt in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Spanisch), jeweils an die Bedürfnisse der Sprache angepasst (da wir unterschiedliche Arten von Audios in diesen drei Sprachen veröffentlichen).

– Im deutschsprachigen Bereich gibt unter den Slidern (die auf wichtige Infos hinweisen) stets den aktuellsten Monatsrückblick (Libertärer Podcast) sowie das neueste Extra-Audio. In beiden Fällen mit einem Player, der Zusatzinformationen bereitstellt und unter anderem die Möglichkeit bietet, kapitelweise durch das Audio zu springen (wenn das entsprechend eingestellt ist). Und direkt darunter die Möglichkeit, die Audios auf vielfältigste Weise zu abonnieren.

– Unter den aktuellsten Beiträgen findet ihr links einen Bereich mit unseren aktuellsten “Toots” aus Mastodon sowie rechts kurze Kontaktdaten und ein Schlagwort-Bereich, wo ihr passende Audios finden könnt.

– Im Audio-Bereich gibt es alle Audios, die wir je veröffentlicht haben (manche Links sind womöglich nicht mehr aktuell und manchmal werdet ihr das Audio noch direkt von archive.org herunterladen müssen, aber ihr könnt über diesen Bereich (sowie über die Archivseiten rechts unten) auf alle Audios zugreifen.

– Unter Kontakt/Über uns findet ihr alle Infos zum Projekt, unseren Vernetzungen und einen Mitmach-Aufruf! Nicht zuletzt findet sich dort auch unser PGP-Key, falls ihr uns nicht über Social Media kontaktieren wollt, sondern es etwas sicherer wünscht.

Schaut euch gerne auf der Website um und gebt uns ruhig Feedback, wenn noch etwas fehlt oder nicht richtig funktioniert.

Euer A-Radio Berlin

Soliparty in der Köpi/AGH am 30.11.2019!

Soliparty in der Köpi/AGH am 30.11.2019!

Am Samstag, den 30. November 2019, steigt unsere diesjährige Soli-Party in der Köpi!

Hard facts:
* Wann: 30.11.2019
* Wo: Köpi/AGH (Köpenicker Str. 137, 10179 Berlin-Mitte, U8 Heinrich-Heine-Str. oder S-Bahn Ostbahnhof)
* Start: 22:00

Line-Up:
* LMF (Refpolk & Ben Dana)
* Kiki Lazer (Lazer-Punk)
* Esels Alptraum (antikapitalistisches Jodel-Duo)

Mit dieser Soli-Party möchte das Anarchistische Radio Berlin sein Infrastrukturprojekt im Bereich libertärer und antiautoritärer Radios weltweit fortsetzen. Im diesem Rahmen stellen wir Radioprojekten Geräte zur Verfügung, die sie für ihre politische Arbeit nutzen können. Ein gutes Beispiel ist dabei Radio Kurruf, ein Medienprojekt aus Chile, das unsere Geräte (ein Mischpult und zwei Aufnahmegeräte) gerade im Rahmen von Aufstand und Ausnahmezustand beharrlich im Sinne einer Gegenöffentlichkeit in bewegten Zeiten einsetzt. Um auch zukünftig derartige Projekte stemmen zu können, benötigen wir eure Unterstützung!

Soliparty in der Köpi/AGH am 30.11.2019!

Soliparty in der Köpi/AGH am 30.11.2019!

Am Samstag, den 30. November 2019, steigt unsere diesjährige Soli-Party in der Köpi!

Hard facts:
* Wann: 30.11.2019
* Wo: Köpi/AGH (Köpenicker Str. 137, 10179 Berlin-Mitte, U8 Heinrich-Heine-Str. oder S-Bahn Ostbahnhof)
* Start: 22:00

Line-Up:
* LMF (Refpolk & Ben Dana)
* Kiki Lazer (Lazer-Punk)
* Esels Alptraum (antikapitalistisches Jodel-Duo)

Mit dieser Soli-Party möchte das Anarchistische Radio Berlin sein Infrastrukturprojekt im Bereich libertärer und antiautoritärer Radios weltweit fortsetzen. Im diesem Rahmen stellen wir Radioprojekten Geräte zur Verfügung, die sie für ihre politische Arbeit nutzen können. Ein gutes Beispiel ist dabei Radio Kurruf, ein Medienprojekt aus Chile, das unsere Geräte (ein Mischpult und zwei Aufnahmegeräte) gerade im Rahmen von Aufstand und Ausnahmezustand beharrlich im Sinne einer Gegenöffentlichkeit in bewegten Zeiten einsetzt. Um auch zukünftig derartige Projekte stemmen zu können, benötigen wir eure Unterstützung!

Wallmapu-Karawane in Chile und Argentinien: Freie Medien in Solidarität mit den Mapuche

Als Anarchistisches Radio Berlin wurden wir eingeladen, uns an der Wallmapu-Karawane zu beteiligen, die in Kürze startet. Für uns ist es eine große Freude, weil wir bereits seit Jahren zum Thema Mapuche (der größten indigenen Gruppe in Chile) arbeiten. Und gerade ist die Situation so angespannt wie lange nicht mehr, weil sich viele Mapuche-Gemeinschaften die Ignoranz der chilenischen/argentinischen Regierungen (ob rechts oder links) oder der Mehrheitsgesellschaft nicht länger gefallen lassen wollen. Die einzige Reaktion, die der Staat darauf kennt, ist Repression. Diese umfasst auch immer wieder sinnlose Morde an Mapuche-Aktivist*innen, wie etwa jüngst im Fall von Camilo Catrillanca, der am 13. November 2018 von einer Spezialeinheit der chilenischen Polizei hinterrücks erschossen wurde.

Weiter unten findet ihr Informationen zur Karawane. Hier noch der Hinweis, dass für die Reise und die Bereitstellung von Medien-Equipment für Mapuche-Communities noch Geld benötigt wird. Und wenn (neben dem Beitrag, den das A-Radio von sich aus leistet) von hier aus – im reichen Globalen Norden – noch einige Hundert Euro zusammen kommen könnten, wäre das ein schöner Beitrag.

Dafür haben wir ein Spendenkonto zur Verfügung:
Empfänger: Subtile Unruhe
IBAN: DE47 8306 5408 0004 9586 16
Betreff: “Wallmapu-Karawane”

Die Wallmapu-Karawane

Die Wallmapu-Karawane, die vom 15. Januar bis zum 15. Februar 2019 stattfinden wird, bringt unterschiedlichste freie Medienkollektive aus Lateinamerika mit Mapuche-Gemeinschaften in ihrem ursprünglichen Territorium zusammen, das aktuell von den Staaten Chile und Argentinien besetzt wird. Die Reise verfolgt drei Ziele: Know-how und Werkzeuge zum Thema Medienarbeit und Kommunikation weiterzugeben; die Geschichte des Widerstandes der einzelnen Gemeinschaften aufzunehmen und öffentlich zu machen; audiovisuelles Material über die Kosmovision des indigenen Volkes der Mapuche zu erstellen, sei es als Dokumentarfilm oder als Multimedia-Plattform.

Wir, das sind Mitglieder von Basis-, Gemeinschafts- und freien Medienkollektiven, die hauptsächlich aus Lateinamerika kommen (Argentinien, Chile, Mexiko, Brasilien, Deutschland). Wir haben uns im Jahr 2015 erstmals versammelt und haben seitdem an der Schaffung von Räumen gearbeitet, in denen Basisbewegungen sich austauschen, voneinander lernen und Wissen weitergeben können. Wir arbeiten auf integrale und horizontale Weise und sind darum bemüht, unsere jeweiligen Aktionen und Projekten zu stärken und auszuweiten. Aus diesem Kontext erwuchs die Idee der „Karawanen“, wo wir uns als Medienleute den Konflikten und Wissen der Territorien annehmen und jenen, die dort kmpfen und Widerstand leiten, eine Stimme verleihen.

Die Karawane wird von Mitgliedern von Basismedien aus unterschiedlichen Ländern des amerikanischen Kontinents durchgeführt, die allesamt über Erfahrung mit Medienarbeit im Kontext von Gemeinschaften verfügen, deren Menschenrechte systematisch verletzt werden. Mit dieser Reise durch Wallmapu sollen lokale Kommunikationsprozesse unterstützt werden und die Realität in diesem Territorium aus Sicht des indigenen Volkes der Mapuche der breiten Öffentlichkeit in Lateinamerika und weltweit nähergebracht werden.

Während des Sommers 2019 auf der südlichen Welthalbkugel werden wir Mapuche-Gemeinschaften auf ihrem ursprünglichen Territorium besuchen (die manche von uns bereits kennen). Dabei werden wir gemeinsam Räume des kollektiven Lernens eröffnen, wo wir Know-how zum medialen Basisarbeit einbringen und von den Gemeinschaften über ihr Wissen und ihre Vision als Mapuche lernen werden.
Es ist uns ein dringliches Bedürfnis, die auf dem Weg aufgezeichneten Geschichten öffentlich zu machen, um den Narrativ der hegemonialen Medien zur Kriminalisierung der Mapuche etwas entgegenzusetzen und deren Forderungen und Widerstandshandlungen bekannt zu machen.

Das A-Radio Berlin vom Underdog-Fanzine interviewt

Anm.: Vor Kurzem interviewte uns das Underdog-Fanzine. Wir veröffentlichen das Interview hier ebenfalls. Viel Spaß beim Lesen!

Mit einer wilden Mischung aus Beiträgen rund um das Thema Anarchie und Kultur bietet der Libertäre Podcast des „A-Radio Berlin“ einen ernsten und satirischen Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive.

Das A-Radio Berlin ist ein Zusammenschluss verschiedener Berliner Anarchist*innen, die gemeinsam Radiobeiträge mit libertären Inhalten erstellen. Dabei orientieren sie sich an den Grundsätzen der gegenseitigen Hilfe und Solidarität sowie des Widerstands gegen jede Form von Diskriminierung, Unterdrückung und Herrschaft.

Mit welchem Ziel wurde das A-Radio gestartet?

Anna: Das Anarchistische Radio Berlin, oder kurz A-Radio Berlin, hatte zwei Entstehungsphasen. Ursprünglich gegründet wurde es bereits 2009 direkt vor der damaligen Bundestagswahl, als wir spontan die Möglichkeit erhielten, uns im Rahmen einer breiter angelegten linksradikalen Infoschiene an einem temporären Radioprojekt (also über eine Frequenz) zu beteiligen. Das ging dann ca. vier Monate bis 2010. Damals waren auch noch ganz andere Leute dabei und das Ganze war eher ein Spielen mit libertären Inhalten denn eine ausgereifte Idee, oder dass wir gar ein Ziel vor Augen gehabt hätten. Am ehesten hatten wir die Idee, das Medium Radio zu nutzen, um anarchistische Inhalte weiter zu verbreiten und vielleicht auch Menschen zu erreichen, die noch eine ganz andere Vorstellung von Anarchismus haben als wir, was uns im Zusammenhang mit den Wahlen als ganz reizvolle Aufgabe erschien.

Maxi: Mangels Sendemöglichkeit, da es in Berlin kein Freies Radio gibt, und aufgrund der fehlenden Rahmenbedingungen für ein stabiles Piratenradio-Projekt verfiel das Projekt recht schnell nach dieser Projektradio-Phase und lebte erst 2012 wieder auf. Teile der ehemaligen Gruppe entwickelten dann ein Konzept zum Radiomachen ohne Radio, heute häufig als Podcast verstanden, obgleich wir mit dem technischen Drumherum von Podcasts nichts am Hut haben und unser Konzept sich so runterbrechen lässt: Wir veröffentlichen alle unsere Audios im Internet und stellen diese zudem auf der Plattform der Freien Radios allen Radioprojekten zum Senden zur Verfügung, was auch tatsächlich regelmäßig passiert. Wir sind also doch im Radio zu hören (seit 2017 auch in Berlin…)!

Anna: Für diesen Neustart hatten wir auch schon ein klares Sendungskonzept, was Aufbau und Regelmäßigkeit angeht: Immer am Monatsanfang den „Libertären Podcast“ und unregelmäßig andere Beiträge, die darin keinen Platz gefunden hatten. 25 Minuten sollte er lang sein, damit er bequem in einem Halbstunden-Slot von Freien Radios Platz hat, und zwei Teile, ein „ernster“ und ein satirischer. Relativ bald stellte sich heraus, dass wir mit 25 Minuten nicht auskommen würden und wir erweiterten das Ganze auf eine Stunde. Auch das Konzept wurde noch weiter ausgefeilt.

Als was für eine Gruppe versteht ihr euch?

Maxi: Wir verstehen uns als anarchistische, antiautoritäre Gruppe. Ich würde uns als ziemlich pluralistisch und undogmatisch bezeichnen. Der passende Fachbegriff dazu wäre wohl „Synthetischer Anarchismus“.1

Anna: Wir verstehen uns nicht als Journalist*innen. Medienaktivist*innen trifft‘s wohl eher, weil wir keine unparteiische Berichterstattung anstreben, sondern oft eher ein Sprachrohr unserer Szene sind.

Maxi: Wir sind aber nicht nur eine Gruppe, die Audios produziert, sondern verstehen uns auch als politisches Kollektiv und sind in diesem Zusammenhang in der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA)2 organisiert, wo wir an gemeinsamen Kampagnen und Projekten arbeiten und uns gegenseitig unterstützen.

Was macht das A-Radio als libertär-alternatives Bewegungsmedium so wertvoll?

Anna: Da gäbe es so vieles zu sagen. Erstmal auf jeden Fall das Format. Zwar ist in den letzten Jahren die Zahl anarchistischer Audioprojekte gestiegen, die meisten sind jedoch Live-Sendungen, die nur lokal empfangen werden oder von wenigen Menschen im Livestream angehört werden. Als Audio- oder Podcast-Projekt haben wir noch immer Seltenheitswert und schließen damit die Lücke zwischen den Printmedien und den Videoformaten (von denen es auch viel zu wenige gibt). Mit Audios können wir ganz andere Sinne ansprechen als das mit einem Text möglich wäre, es bietet auch eine ganz andere Authentizität und Unmittelbarkeit. Auch bietet es ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten, die Rede ist von Collagen, Hörspielen usw. Töne sind eben noch einmal eine ganz andere Geschichte und helfen oft, Sachen noch besser aufzunehmen.

Maxi: Aber wir beschränken uns ja auch nicht auf die reine Produktion von Audios. Wir schauen häufig auch nach spannenden Veranstaltungen und bieten uns an, um diese zu dokumentieren. Immer häufiger werden wir auch von außen gebeten, genau das zu tun. Für uns hat diese Tätigkeit zwei große Bedeutungsebenen: Erstens dient das A-Radio damit auch als Audioarchiv für viele Veranstaltungen, deren Inhalt sonst längst verloren gegangen wäre (womit auch die Arbeit der Referent*innen etc nochmals eine grundlegende Würdigung und Potenzierung erhält – statt 30 Leuten bei der realen Veranstaltung hören dann 2.000-3.000 Menschen den Inhalt des Vortrags oder der Diskussion!). Zweitens ist das auch ein praktischer Schritt hin zum Abbau von Barrieren, denn viele Leute haben einfach nicht die Möglichkeit (Zeit, Kapazitäten), viele Veranstaltungen zu besuchen und bekommen so durch uns doch noch die Chance, sich mit den Inhalten vertraut zu machen.

Anna: Und noch ein ganz wichtiger Aspekt, der bislang überhaupt nicht zur Sprache kam: Wir haben ja vorhin über unsere Audios gesprochen. Dabei haben wir allerdings nicht erwähnt, dass wir Audios nicht nur auf Deutsch veröffentlichen. Das trifft zwar auf den Monatspodcast zu, aber daneben veröffentlichen wir auch regelmäßig Audios auf Englisch und auf Spanisch. Das heißt, wir führen auch Interviews in anderen Sprachen, versuchen dann jedoch, diese Audios zeitnah in allen drei Sprachen zu veröffentlichen. Praktisch läuft das so, dass wir das Originalaudio nehmen und je nach Sprache sogenannte Voice-overs (gesprochene Übersetzungen) drüberlegen, um die Inhalte Leuten zugänglich zu machen, die die ursprüngliche Sprache nicht beherrschen. Wir sind selbst ein multilinguales Kollektiv und internationale Arbeit ist eines unserer Kernthemen. Und auch hier lassen sich zwei große Bereiche unterscheiden.
Zum einen geht es uns darum, Informationen über Kämpfe, die woanders auf dem Globus passieren, auch hier bekannt zu machen, aber auch Sachen, die hier passieren, anderen Leuten näherzubringen. Das ist dann bspw. ein Interview zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, auf Spanisch geführt, (von Freund*innen in Spanien) transkribiert, (von Freund*innen in den USA) ins Englische übersetzt und eingesprochen, von uns wieder zusammengesetzt und dann bei einem Freien Radio in Neuseeland ausgestrahlt. Das ist die Art internationaler Zusammenarbeit, die wir uns vorstellen.
Zum anderen geht es uns aber auch um eine ganz konkrete Verbreitung des Mittels Radio. Zu diesem Zweck sammeln wir Geld (mit Spendenkampagnen, Soli-Parties und Soli-T-Shirts und -Taschen), mit dem wir Aufnahmegeräte besorgen, die wir dann Projekten zur Verfügung stellen, die selbst ein Radioprojekt beginnen wollen, aber sich ein solches Gerät nicht leisten können. Auf diese Weise sind Geräte von uns überall auf der Welt im Einsatz: Chile, Brasilien, Kuba, Rojava.

Warum sind akustische Beiträge und Podcasts geeignet, das Potential zu nutzen, um sich zu organisieren und den Anarchismus als wichtigen politischen Bestandteil in die Öffentlichkeit zu tragen?

Maxi: Vorhin sprach Anna das Thema der Authentizität an. Wie Videos in anderer Weise, vermitteln auch Audios relativ leicht ein ganz anderes Gefühl von Nähe oder können es jedenfalls, während das für Texte eine hohe Kunst ist.
Zudem gibt es die Möglichkeit der Unmittelbarkeit, indem Ereignisse live begleitet werden (oder wie unserem Fall zeitnah re-live). Dadurch kann Audio eine ganz andere Rolle spielen als Mobilisierungs-, aber auch Organisierungsmittel, so soll es immer wieder Gruppen gegeben haben, die ein Live-Piratenradio extra für eine Demo organisiert haben, um den Teilnehmenden auch gleich Infos zur Umgebung, aber auch zur Polizeitaktik geben zu können.

Wie ist es in diesem Zusammenhang möglich, den Anarchismus aus dem Licht einer nicht zu verwirklichenden Utopie drängen zu können?

Anna: Das ist nicht einfach und natürlich können wir als kleines Radioprojekt nur einen kleinen Beitrag dazu leisten. Mit unseren Audios können wir jedoch Beispiele aus dem täglichen Leben, in denen Anarchie und selbst organisiertes Leben funktionieren, einfach und eingängig vorstellen. Wir zeigen damit, dass es eben doch geht und Anarchie keine Utopie bleiben muss.

Was sind die Kriterien für einen Beitrag im euren Podcast?

Maxi: Wir haben keine festgeschriebenen Kriterien, aber natürlich können sie unserem eigenen Selbstverständnis nicht komplett zuwiderlaufen. Aber wie oben bereits erwähnt, sind wir ja recht pluralistisch. Wir schauen, was passiert ist oder vorausschauend für einen künftigen Podcast was demnächst vielleicht passieren wird. Manche Themen sind uns so wichtig, dass wir diskutieren, wer was dazu machen kann. Bei anderen hängt es eher von der Motivation der einzelnen Mitglieder im Kollektiv ab. Da spielt uns unsere Diversität in die Hände!

Anna: Und natürlich spielt es auch eine Rolle, wo wir Audios herbekommen können, sprich ob jemand von uns da sein konnte, ob wir jemanden kennen, der*die uns ein Interview dazu geben kann usw. Wir ziehen Beiträge mit Athmos oder O-Tönen definitiv vor. Vorgelesene Texte aus Büchern oder dem Internet gibt es bei uns praktisch gar nicht. Wir finden das eine langweilige Art, Inhalte zu vermitteln, besonders weil es in unserem Medium ja um Töne geht.

Maxi: Ansonsten haben wir natürlich auch den zeitlichen Umfang im Blick, denn unser Podcast ist immer genau eine Stunde lang, damit er in unseren Radioslots spielbar bleibt. Sprich, das Fokusthema kann auch mal 20 oder 25 Minuten bekommen, die anderen Beiträge im Podcast sind aber meistens zwischen 5 und 15 Minuten lang, manche sogar kürzer. Und dann nehmen wir ab und an Musik mit rein, oder diese steckt bereits in Beiträgen drin.

Medien nehmen eine nicht unwichtige Rolle ein, wenn es um Durchsetzung von Ideologien und politischen Interessen geht. Trifft das auch auf euch zu?

Anna: Du meinst, ob wir das Radio nutzen wollen, um unsere Interessen durchzusetzen? Naja, wir sind ein anarchistisches Radioprojekt. Klar wollen auch wir unsere politischen Interessen verbreiten, aber von oben durchsetzen oder Leute indoktrinieren, das ist nicht Teil unseres Konzepts als libertäres Medium.

Maxi: Und da wir nach wie vor wohl eher ein Szenemedium sind, gibt’s bei uns keine bissigen Kolumnen, die auf Andersdenkenden herumhacken. Wir nutzen dafür lieber Satire und Ironie, um die Mächtigen und ihre Gedankenwelt auf die Schippe zu nehmen.

Das Internet bietet in erster Linie neue Möglichkeiten der (Gegen-)Öffentlichkeit, hier konkurrieren professionell und nicht-professionell erzeugte Kommunikationsmodi. Welche kommunikative Möglichkeiten bietet euer Podcast insbesondere für soziale Bewegungen und Protestformen?

Anna: Zunächst einmal geht es bei uns ja um Audios. Und obgleich, zumindest theoretisch, jede*r eine Pressemitteilung schreiben kann, lässt sich das nicht einfach auf den Audiobereich übertragen. Sprich: Wir sind an der Stelle in der Lage, Gruppen, Projekte oder Events mit etwas zu unterstützen, was die meisten nicht selbst leisten können. Und uns geht es wirklich überhaupt nicht darum, uns selbst reden zu hören. Viel lieber lassen wir Andere zu Wort kommen. Deswegen sprechen wir meistens mit Leuten, die direkt an etwas beteiligt sind. Selten versuchen wir selbst, unseren Hörer*innen die Welt zu erklären.

Maxi: In diesem Sinne ist es schon ein Mitmach-Projekt, da die Grundlage unsere Audios die Kooperation von anderen Menschen ist. Und das ist eine reziproke Beziehung, d.h. wir erfreuen uns an den Inhalten, die uns andere mit ihrer Stimme zur Verfügung stellen, und sie erfreuen sich daran, dass wir keine Inhalte verzerren oder gar aus dem Zusammenhang reißen. Für soziale Bewegungen und Politgruppen bietet unser Podcast auf jeden Fall die Möglichkeit, uns als Kommunikationsplattform zu nutzen. Wir werden auch des Öfteren angefragt, ob wir eine bestimmt Aktion oder eine Aktionswoche begleiten wollen. Wir sind für sehr viele Dinge offen, offen parteiisch für linksradikale, anarchistische Positionen und stellen deswegen meistens eher die sympathischen Fragen. Solidarische Kritik hat schon auch ihren Platz, aber wie gesagt, wir sind eher ein Szenemedium… Ansonsten versuchen wir eigentlich, mit den Menschen die wir z.B. interviewen auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. Dazu gehört auch, dass unsere Fragen diskutabel sind und wir versuchen, eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu schaffen.

Libertäre Alternativmedien schaffen eine zunächst eine kleine Gegenöffentlichkeit, sie veröffentlichen Informationen, die in den Massenmedien nicht oder nur in kleinen Dosen vorkommen. Was sind trotzdem die Vorteile alternativer Medien gegenüber Massenmedien?

Anna: Den ersten Vorteil hast du schon angesprochen. In Alternativmedien wie dem unserem haben Meinungen und Informationen Platz, die sich in Mainstreammedien eher nicht wiederfinden. Ein anderer Gesichtspunkt ist die Organisationsform unseres Mediums. Es gibt keine Chefredakteur*innen oder jemanden, der bestimmt über was und wie berichtet wird. Wir entscheiden alles selbst und haben so die Freiheit unseren Podcast so zu gestalten, das er uns und hoffentlich auch unseren Hörer*innen gut gefällt.

Maxi: Darüber hinaus hängen wir von keiner Institution und keinen Geldgeber*innen ab. Das wenige Geld, was unser Projekt kostet, bringen wir locker aus eigener Tasche auf. Damit kann auch niemand von außen Einfluss nehmen und wir sind auch nicht in der Gefahr, durch Selbstzensur es potentiellen Geldquellen recht machen zu wollen.

Und welche Perspektiven libertärer Gegenöffentlichkeit bietet ihr an?

Anna: Wenn du Perspektiven als Meinungen verstehst, dann natürlich unsere.
Aber auch die unserer Gesprächspartner*innen, mit denen wir uns solidarisch zeigen und denen wir unser Medium als Sprachrohr bieten.

Maxi: Wenn du Perspektiven als Möglichkeiten für die Zukunft meinst, dann wäre es jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt, um kurz auf die internationale Radiovernetzung sprechen zu kommen.

Anna: Und Channel Zero…

Maxi: Okay, dann sag ich kurz was zur Radiovernetzung. Wir haben dieses Projekt vor etwa 5 Jahren mit angestoßen, mittlerweile beteiligen sich mehr als 20 anarchistische und antiautoritäre Radioprojekte, Live-Sendungen, Podcasts und teils auch ganze Radiosender, aus aller Welt an der Vernetzung /faktisch sind es aktuell Projekte aus Europa und den Amerikas). Jedes Jahr gibt es ein Treffen, das letzte fand gerade im Mai 2018 in Berlin statt. Neben praktischem Austausch von Know-how dient die Vernetzung dazu, uns bei der Herstellung von Öffentlichkeit zu helfen, aber auch um gemeinsame Projekte zu stemmen. Das wichtigste Projekt, das bislang dabei entstanden ist, nennt sich „Bad News“3 und ist eine monatliche Infosendung auf Englisch, mit Beiträgen von Projekten der Vernetzung. Diese kommt sehr gut an und wir haben die leise Hoffnung, in Zukunft auch eine Version auf Spanisch machen zu können.

Anna: Und dann wurden wir eingeladen, bei Channel Zero4 mitzumachen, einem Projekt englischsprachiger, anarchistischer Podcasts, und weil wir ja auch Sendungen auf Englisch haben, durften wir mitmachen. Das Konzept ist ein 24/7-Livestream, der sich aus den Inhalten der einzelnen Projekte zusammensetzt und besonders in den USA großen Anklang gefunden hat.
Um in gesellschaftlichen Angelegenheiten mitentscheiden, mitreden zu können, um daran arbeiten zu können, eine freie Gesellschaft vorzubereiten, muss mensch zunächst einmal informiert sein.

Welche Relevanz haben kritische, libertäre Medien in unserer Gesellschaft?

Maxi: Leider noch eine viel zu kleine. Wir bleiben ja doch oft selbst viel zu viel in unserer eigenen Echokammer verhaftet. Außerdem ist größer und bekannter werden ziemlich viel Arbeit. Uns gibt es jetzt seit einigen Jahren, unser Podcast wird pro Monat etwa 1.500-2.000 Mal heruntergeladen, manche alleinstehende Audios sogar bis zu 4.000 Mal. Manche Leute würden da auf jeden Fall von einem bekannten Medium, zumindest im Podcastbereich, sprechen. Das hat auch alles ziemlich lange gedauert. Wir sehen uns trotzdem immer noch als sehr kleines Medium.

Anna: Und es ist ja auch kein Geheimnis, dass wenn alternative Medien dem Staat ein Dorn im Auge sind, sie auch kriminalisiert werden. Früher war es die radikal, heute linksunten.indymedia. Und das weit vor irgendeinem Zeitpunkt, wo wir große mediale Relevanz in der Gesellschaft entwickelt hätten.

Warum sollte die Entwicklung von Medienkompetenz in der Abkehr von einer nur passiv orientierten Nutzung von Medien zu einem aktiven, kritisch-reflexiven und diskursiven Gebrauch der Medien bestehen?

Maxi: Partizipation und Partizipationsmöglichkeiten sind für uns essentiell für eine freie Gesellschaft und für den Weg dahin. Wir wünschen uns für die Zukunft, dass jeder Mensch selbst Entscheidungen treffen kann. Dafür ist es auf jeden Fall notwendig, Medien kritisch zu betrachten und Informationen zu hinterfragen. Ganz besonders in einer Zeit der Fake-News.

Anna: Vielleicht klang es ja auch schon durch…Wir sind sehr an stärker interaktiven Formaten interessiert. Als Live-Sendung wäre zumindest dieser Teil einfacher. Denn für ein Offline-Projekt wie wir, ist direkte Partizipation schwer umzusetzen. Eine realistische Option wäre es wohl, künftig einfach öfter auf Livestreams zu setzen. Beim letzten internationalen Radio-Vernetzungstreffen haben wir viel Erfahrung damit gesammelt, als wir alle 14 anwesenden Projekte gemeinsam eine 9-Stunden-Sendung im Stream organisiert haben.

Medien sind Mittel zum Zweck. Sie besitzen einen Eigenwert in der Gestaltung, einen eigenen Reiz oder eine eigene Aussagekraft. Welche kreativen Ansätze habt ihr/nutzt ihr und wie lassen sich diese mit dem Podcast umsetzen?

Maxi: Unsere Beiträge sind sehr divers. Obgleich die häufigste Ausdrucksform definitiv das Interview ist, spielen wir auch mit anderen Formaten, die sich in der Podcastform am besten umsetzen lassen (im Gegensatz etwa zu einer Live-Sendung), da du Zeit hast, um richtig am Audio rumzubasteln. Rauskommen tun dann Reportagen mit Live-Charakter, Collagen aus Stimmen, O-Tönen und Sounds oder richtige Hörspieleinlagen, wo wir Szenen nachempfinden oder Geschichten erzählen. Dann natürlich Formate wie unsere alternative Presseschau „Wo herrscht Anarchie“ oder ein Linktipp.

Anna: Auch inhaltlich ist die Diversität anzutreffen, da wir natürlich einen Berlin-Fokus haben, aber uns keineswegs darauf beschränken. Wer unsere Podcasts hört, weiß, dass wir regelmäßig bemüht sind, auch überregional und auch international zu berichten. Auch thematisch setzen wir uns keine Grenzen: Von der allgegenwärtigen Gentrifizierung zu christlich-fundamentalistischen Märschen, Aktionstagen gegen Google oder Amazon bis zu anarchistischen Gefangenen und Protesten gegen den Goldabbau in Rumänien – alles ist schon im Podcast vorgekommen. Wichtig ist uns nur, dass ein libertärer Blickwinkel dabei ist und eine entsprechend kritische Sichtweise.

Im Archiv ist der libertäre Podcast seit Oktober 2012 abrufbar. Das ist ein relativ langer Zeitraum für regelmäßige Podcasts. Was sind die Gründe für dieses kontinuierliche Engagement?

Maxi: Ich würde die Frage umdrehen, also: Warum gibt es einen monatlichen Podcast? Als wir am Anfang unsicher waren, wie wir uns motivieren können, ohne eine festen Sendeplatz (und dessen klarer Vorgabe, etwas Bestimmtes zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllen zu müssen), entschieden wir uns für den monatlichen Podcast, nicht nur, um Freien Radios einen regelmäßigen Output zu garantieren, sondern eben auch als Möglichkeit, uns selbst kontinuierlich motivieren zu können, indem wir uns eine klare Zielvorgabe geben.

Anna: Darüber hinaus haben wir aber auch einfach Spaß daran und sehen auch, dass Menschen unseren Podcast tatsächlich anhören. Auf archive.org lassen sich unsere Downloadzahlen jederzeit nachschauen. Und das motiviert natürlich, wenn wir sehen, dass es auch gehört wird. Gelegentlich, aber leider viel zu selten, bekommen wir auch Feedback per Mail, bei Twitter oder über ein persönliches Gespräch. Das bestärkt uns noch zusätzlich. So oder so haben wir das Gefühl, dass es ein Projekt wie das A-Radio aktuell unbedingt braucht, weswegen wir auch nicht mit dem Gedanken spielen aufzuhören.

Es gab von Anfang an Beiträge, die neben einer libertären Perspektive auch mittels Satire erstellt wurden. Hat sich diese Mischung als Konzept für euch bewahrt?

Maxi: Das ist eine komplexe Frage…Für uns war es auf jeden Fall von Anfang an wichtig, den eher „ernsten“ Teilen des Podcasts ein Pendant zu geben, der nicht so schwer lastet, sondern womöglich auch für Erheiterung sorgt.

Anna: Die Welt, über die wir berichten, ist ja leider allzu häufig voll von beschissenen Sachen. Wir hatten die Befürchtung, dass das auf Dauer deprimierend sein könnte.

Maxi: Zumal die Satire als Mittel auch andere Lesarten von News erlaubt bzw. uns auch in die Lage versetzt, die Gedankenwelt von, sagen wir mal, rechten oder konservativen Leuten auf kreative Art und Weise zu beleuchten.

Anna: Um zurück zu deiner eigentlichen Frage zu kommen: Wir würden schon sagen, dass sich die Mischung als gut herausgestellt hat, wobei Satire auch eben totale Geschmackssache ist. Wir haben auch schon satirische Formate abgesetzt, weil Hörer*innen das nicht gut fanden. Insgesamt lässt sich aber auch beobachten, dass der satirische Anteil zurückgegangen ist. Einen Satirebeitrag zu schreiben, ist einfach sehr viel Arbeit (und auch nicht für jede*n was). Je mehr Projekte wir in Angriff genommen haben, desto weniger Zeit blieb für vergleichsweise aufwändige Satire-Beiträge.

Maxi: Nur „Wo herrscht Anarchie“ ist uns durchgängig erhalten geblieben, eine Rubrik, in der wir die Verwendung der Floskel „Es herrscht Anarchie“ durch die Medien versuchen wörtlich zu nehmen und durch den Kakao zu ziehen.

Fußnoten:

1. Synthetischer Anarchismus oder Synthetische Föderation ist eine Form anarchistischer Organisation, ein Zusammenfinden freier Menschen, die Ziele und Regeln für ihr Zusammenwirken aufstellen. Allgemeines Ziel einer anarchistischen Föderation ist Ideen zu verbreiten – wie die anarchistische Analyse von Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen, libertäre Formen der Organisierung, direkte Aktion und Solidarität.
2. Die Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) ist ein Zusammenschluss von anarchistischen Gruppen, lokalen Föderationen und Netzwerken, sowie einigen Einzelpersonen.
3. Audioeinführung zu Bad News (Englisch)
4. Channel Zero Network

Internationale anarchistische Live-Radiosendung 2018

Vom 16. bis 20. Mai 2018 findet das 4. Internationale anarchistische und antiautoritäre Radiotreffen in Berlin statt. Am Sonntag, den 20. Mai 2018, werden die verschiedenen teilnehmenden Radios gemeinsam von 14 Uhr bis 22 Uhr (MEZ) live senden.

Die Liveübertragung wird über verschiedene Themen aus der Perspektive anarchistischer und antiautoritärer Bewegungen berichten. Es werden verschiedene lokale und internationale Projekte, Netzwerke, Aktivitäten und Kämpfe vorgestellt, es gibt Diskussionen über aktuelle Ereignisse und die Ankündigung von kommenden Events, Protesten, Büchermessen und Treffen. Mit radikaler Musik und vielem mehr.

Die Liveübertragung wird von den verschiedenen partizipierenden Radio-Projekten (Radiostationen, Radiosendungen und Podcasts) aus Europa und den Amerikas (siehe Liste unten) gemacht. Es wird ein spannendes und politisch aktuelles Programm, hauptsächlich auf Englisch, gesendet.

Ihr könnt die Liveübertragung des 4. Internationalen anarchistischen und antiautoritären Radiotreffens hier live streamen, zudem werden einzelne lokale Radiosender die Sendung live übertragen.

A-Radio Berlin – Deutschland
Radiozones of Subversive Expression (Athen) – Griechenland
Motbrus – Schweden
Dissident Island – GB
The Final Straw – USA
Bilda Kedjor – Schweden
Ex-Worker – USA
InfoLora – Schweiz
Radio-A Karlsruhe – Deutschland
Antena Negra TV – Argentinien
1431am Thessaloniki – Griechenland
Crna Luknja – Slowenien
A-Radio Vienna – Österreich
FrequenzA – Deutschland

Kuba: Anarchist*innen eröffnen ABRA (Soziales Zentrum & Anarchistische Bibliothek) in Havanna

Im Jahr 2016 beteiligte sich das Anarchistische Radio Berlin (im Rahmen der FdA) an einer Spendenkampagne, die zum Ziel hatte, Geld für den Kauf eines Gebäudes in Kuba zusammenzubekommen. Die Föderation leistete schließlich einen bedeutenden Beitrag dazu.

Nachdem den Genoss*innen in Kuba der Kauf eines Objekts in der Hauptstadt Havanna gelang, ist es nun (am Samstag, 5.5.2018) endlich soweit: Das Zentrum ABRA (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek) öffnet feierlich seine Tore. Die Genoss*innen vor Ort bitten um größtmögliche Verbreitung, ein Wunsch, dem wir nur allzugerne nachkommen. Und wir rufen euch auf, es uns gleichzutun.

Im Folgenden dokumentieren wir den Text zur Eröffnung (in der Übersetzung der FdA):

Diesen 5. Mai 2018 beginnt mit der Eröffnung des ABRA, des “Centro Social y Biblioteca Libertaria” (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek) für eine Gruppe von Kubaner*innen eine neue Etappe im Prozess der eigenen Emanzipierung.

Mit diesem Projekt möchte das Kollektiv “Taller Libertario Alfredo López” (eine 2012 entstandene, anarchistische, antiautoritäre und antikapitalistische Initiative, die Mitglied der Anarchistischen Föderation in Mittelamerika und der Karibik, FACC, ist) in enger und lebhafter Kooperation mit befreundeten Kollektiven, wie dem “Observatorio Crítico Cubano”, “Guardabosques” sowie einigen anderen Individuen, einen dauerhaften und autonomen Raum im heutigen Kuba zu schaffen.

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24.11.: A-Radio-Soliparty und 5-Jahres-Feier in der Köpi!

Das Anarchistische Radio Berlin lädt ein zu Geburtstagsfeier (5 Jahre! 60x Libertärer Podcast!) und Solisause zur Unterstützung anarchistischer Radioprojekte weltweit.

Am Freitag, den 24. November 2017, ab 22 Uhr in der AGH/Köpi (Köpenicker Str. 137, Kreuzberg).

Mit uns feiern Hampitz (RAK), Konny Kleinkunstpunk (RAK), Les Pünks (Punk), Babsi Tollwut (Rap) und Yansn (Rap&Soul)!

Hier das Lineup:

* Hampitz (RAK)
* Konny
* Les Pünks
* Babsi Tollwut
* Yansn

Die neueste Ausgabe von „B(A)D NEWS – Angry voices from around the world”, der monatlichen Infosendung des Internationalen Netzwerks anarchistischer und antiautoritärer Radioprojekte findet ihr hier.

Hört rein! Kommt vorbei!

Auf der Party wird es auch viele Infos und brandneue Soli-Shirts und -Beutel geben!

Euer A-Radio Berlin

Sur negro / No Borders: new antiauthoritarian Web Series goes live / 1st Season: social struggles in the USA

‘No Borders, Social Struggles across the world’ (Sin Fronteras, La lucha social a través del mundo) is the name of a web series presenting experiences of social organizations and anti-capitalist resistance in different regions of the world. Its special focus lies on anti-authoritarian practices within social movements.

The first season of this web series was realized in cooperation with Anarchist Radio Berlin (member of the Federation of German-speaking Anarchists, FdA / International of Anarchist Federations, IFA), Black Rose Anarchist Federation Locals and Casa Volnitza (Anarchist Social Center in Santiago de Chile). Recorded in the year 2015 in 12 cities of the U.S. the web series is organized in 11 chapters. Each chapter of 30 minutes contains interviews with social and political organizations that explain their practices and therefore give detailed insights into the contexts of their social struggles in their city. In addition, each chapter has a music segment presenting musicians involved in their cities’ struggles.

This is the trailer for the web series:

The web series “Sin Fronters/No Borders” (SN/NB) as a project of the video collective Sur Negro Comunicaciones and is based on a wide network of people in different parts of this planet, collaborating with a wide range of technical knowledge and skills. The team of translation and interpretation is of vital importance for this project, helping to cross borders and to hopefully reach the whole world soon. New collaborators are therefore always welcome! For now, the episodes are available in English and Spanish. Subtitles are also available in these two languages.

All episodes of the first season can be found for free on the project’s website. Right now, the first episode on social struggles in New York is already online.

Would you like to support the project?

Much like any media and propaganda project, Sur Negro requires the economic resources in order to grow and consolidate its international platform. Thanks to the monetary support of comrades from affinity organizations and help from a large network of collaborators, it could realize the filming phase of the web series in the US.

But there are still cost that need to be covered. This includes debts accumulated and the ongoing costs of production, servers, and equipment. In addition, there is the cost of organizing the international propaganda. The total sum amounts to US$ 15,000. At this phase help is needed from all those who support the development and necessity of media projects that seek to strengthen our social struggles across the globe.

You can help with financing ‘No Borders’. Your support will help finalize the first season of this series, as well as future seasons in other regions around the world.

DONATE HERE

If you are unable to collaborate economically, you can also help with other necessary skills. This is an open call for those who wish to contribute and help further develop the ‘No Borders’ series in the following areas:

* Translators (Spanish and English)
* Illustrators, designers, musicians, journalists, or any other media-related skills
* Help with the spread of the project in a specific region
* Feedback on the project directly at: contact/at/surnegro.tv

More information also on the facebook page of the project.

Sur negro / Sin fronteras: estreno de nueva serie web antiautoritaria / primera temporada: las luchas sociales en los EEUU

‘Sin Fronteras, la lucha social a través del mundo’ (No Borders, the social struggles across the world) es el nombre de una serie web que da a conocer experiencias de organización social y resistencia anticapitalista, con un foco especial en las prácticas antiautoritarias al interior de los movimientos sociales, en distintos territorios del mundo.

La primera temporada de esta serie contó con la colaboración de Anarchistisches Radio Berlin (Radio Anarquista de Berlín, parte de la Federación de Anarquistas de habla Alemana, FdA / Internacional de Federaciones Anarquistas, IFA), de grupos locales de la Federación Anarquista Rosa Negra (EEUU) y de Casa Volnitza (Centro Social Anarquista en Santiago de Chile). Fue grabada durante el año 2015 en 12 ciudades de EEUU y está compuesta de 11 capítulos de 30 minutos cada uno, que contienen secciones con entrevistas a diferentes individualidades y organizaciones sociales y políticas que exponen sus prácticas y nos dan una referencia detallada sobre los contextos en el que se sitúan las luchas sociales en los distintos estados visitados. Además, cada capítulo contiene una sección musical protagonizada por artistas involucradas/os en las luchas de cada ciudad.

Aquí está el tráiler de la serie web:

Sin Fronteras|No Borders es un proyecto del colectivo de video Sur Negro Comunicaciones y cuenta con una amplia red de personas de distintas regiones del planeta en diferentes áreas de conocimiento y con diversas habilidades. El equipo de traducción e interpretación es de vital importancia para que este proyecto traspase fronteras y tenga un alcance planetario a futuro, por eso siempre serán bienvenidas y bienvenidos nuevas/os colaboradores. Los episodios están disponibles en inglés y castellano por ahora. Los subtítulos están también disponibles en estas dos lenguas.

Todos los episodios de la primera temporada se encontrarán en el sitio web del proyecto. En el momento ya está disponible el primer episodio sobre las luchas sociales en Nueva York.

¿Quieres colaborar?

Como cualquier proyecto comunicacional y de propaganda, Sur Negro requiere de recursos económicos para hacer crecer y consolidar en el tiempo esta plataforma internacional de comunicaciones. Gracias al apoyo monetario de compañeras y compañeros de organizaciones afines, y la ayuda comprometida de una amplia red de colaboradores, fue posible llevar adelante la etapa de rodaje de la serie web en Estados Unidos.

Sin embargo, todavía hay que cubrir costos. Esto contempla el retorno de los préstamos cedidos, los costos actuales de producción, las cuentas en servidores, las compras de equipos y la estrategia de difusión internacional. La suma total está alrededor de US$ 15.000. Es por eso que se requiere la ayuda de todas las personas que crean en la necesidad de potenciar los proyectos comunicacionales que fortalecen nuestras luchas en todo el mundo.

Tú puedes ayudar a financiar las próximas entregas de Sin Fronteras: con tu aporte no sólo respaldarás la primera temporada de la serie, también permitirás la realización en otras regiones del mundo.

DONAR AQUÍ

Si no puedes colaborar económicamente, puedes hacerlo con alguna de tus habilidades o en el área del conocimiento que más te acomode. Este es un llamado abierto a contribuir en la campaña de apoyo al desarrollo de la serie web ‘Sin Fronteras’, especialmente:

* Traductores e intérpretes
* Ilustradores, diseñadores, músicos, periodistas o cualquier persona con experiencia en comunicaciones o áreas del conocimiento relacionadas
* Crear campañas de difusión o estrategias comunicacionales para regiones específicas
* Impresiones y sugerencias directamente a: contacto/arroba/surnegro.tv

Más informaciones también en la página de Facebook del proyecto.

Sur negro / No Borders: neue antiautoritäre Video-Doku-Reihe startet durch / erste Staffel: soziale Kämpfe in den USA

‚No Borders: soziale Kämpfe rund um die Welt‘ (Sin Fronteras, La lucha social a través del mundo) ist der Name einer Video-Doku-Reihe, die Erfahrungen sozialer Organisierung und antikapitalistischer Kämpfe in verschiedenen Regionen der Welt präsentiert. Ihr besonderer Fokus liegt auf antiautoritären Praktiken in sozialen Bewegungen.

Die erste Staffel der Doku-Reihe entstand in Kooperation mit dem Anarchistischen Radio Berlin (Mitglied der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen, FdA / Internationale der Anarchistischen Föderationen, IFA), lokalen Gruppen der Black Rose Anarchist Federation (USA) und der Casa Volnitza (Anarchistisches soziales Zentrum in Santiago de Chile). Diese erste Staffel wurde im Jahr 2015 in 12 Städten der USA aufgenommen und umfasst 11 Folgen. Jede 30-minütige Folge enthält Interviews mit sozialen und politischen Organisationen, die ihre Praktiken erklären und dafür detaillierte Einblicke in den Kontext ihrer sozialen Kämpfe in ihrer Stadt geben. Zusätzlich umfasst jede Folge einen musikalischen Teil, in dem Musiker*innen präsentiert werden, die in die Kämpfe ihrer Stadt involviert sind.

Das hier ist der Trailer zur Doku-Reihe:

Die Web-Reihe ‚No Borders‘ ist ein Projekt des Videokollektivs Sur Negro Comunicaciones und baut auf einem weiten Netzwerk von Personen aus verschiedenen Teilen der Welt, die mit ihrem Fachwissen und ihren Fähigkeiten am Projekt beteiligt sind. Von essenzieller Bedeutung für das Projekt ist dabei das Team für Übersetzung und Untertitelung, das dabei hilft, (Sprach-)Grenzen zu überwinden und damit bald hoffentlich die ganze Welt zu erreichen. Daher sind neue Mitstreiter*innen stets willkommen! Die Folgen sind bislang auf Englisch und Spanisch. Untertitel gibt es bislang ebenfalls für diese beiden Sprachen.

Alle Folgen der ersten Staffel finden sich kostenlos auf der Website des Projekts. Aktuell gibt es schon die erste Folge zu sozialen Kämpfen in New York.

Möchtest du das Projekt unterstützen?

Wie jedes Medien- und Propaganda-Projekt benötigt Sur Negro ökonomische Ressourcen, um wachsen und seine internationale Plattform festigen zu können. Dank der finanziellen Unterstützung von Genoss*innen befreundeter Organisationen und der Hilfe eines großen Netzwerks von Mitstreiter*innen war es möglich, die Filmaufnahmen der Doku-Reihe in den USA zu bewerkstelligen.

Die Kosten für das Projekt müssen allerdings noch gedeckt werden. Das umfasst sowohl angesammelte Schulden als auch die laufenden Ausgaben für Produktion, Server und Ausrüstung. Zusätzlich gibt es die Kosten für das Organisieren internationaler Propaganda. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 15.000 US-Dollar. In dieser Phase benötigt es die Hilfe von allen, die die Entwicklung solcher Medienprojekte zu sozialen Kämpfen rund um den Globus fördern möchten und von deren Notwendigkeit überzeugt sind.

Du kannst helfen, indem du ‚No Borders‘ mitfinanzierst. Deine Unterstützung wird helfen, die erste Staffel der Serie fertigzustellen, ebenso wie zukünftige Staffeln in anderen Regionen rund um die Welt möglich zu machen.

HIER SPENDEN

Wenn du nicht in der Lage bist, dich finanziell zu beteiligen, kannst du uns auch mit notwendigen Fähigkeiten zu Seite stehen. Gesucht werden Menschen, die einen Beitrag leisten und die ‚No Borders‘-Serie weiter entwickeln wollen, und zwar in folgenden Bereichen:

* Übersetzung (Spanisch und Englisch)
* Illustration, Design, Musik, Journalismus oder andere Fähigkeiten rund um das Thema Medien
* Hilfe bei der Weiterverbreitung des Projekts in bestimmten Regionen
* Feedback zu den eigenen Eindrücken direkt an: contact/at/surnegro.tv

Mehr Infos auch auf der Facebook-Seite des Projekts.

[A-Radio in English] International Anarchist Radio show: April 3, 2016!

On Sunday, the 3rd of April 2016, the participants of the International Gathering of Anarchist and Anti-authoritarian Radios that is taking place in Berlin, Germany, will do a 4 hour live radio broadcast that can be listen to through an online stream (links below!).

The programme will cover wide range of topics from the perspective of anarchist and anti-authoritarian movements. Presentations of local and international projects, groups/networks and activities/struggles; discussions on current issues such as migration; announcements of the upcoming protests/conferences/meetings/bookfairs and much more!

+++ 14:00 – 18:00 (European Central Time) +++

Streams:
A-radio Berlin (Germany):


Radio Študent 89,3 MHz (Slovenia):
http://kruljo.radiostudent.si:8000/ehiq

Broadcasts:
Radio Študent 89,3 MHz (Slovenia): 89,3 fm

MORE INFORMATIONS SOON!

Help us spread the information about the online radio broadcast that will be done this Sunday. Please share this informations with your comrades and all those interested through your channels of communication!

SHARE THIS FB EVENT AND INVITE FRIENDS!

There will be radio projects (radio stations, radio shows and podcasts) from different part of the globe participating so interesting program is inevitable:

* A-Radio Berlin (Podcast, Germany)*
http://aradio.blogsport.de/
* FrequenzA (Podcast, Germany)*
* Črna Luknja (Show, Ljubljana, Slovenia)*
radiostudent.si/druzba/crna-luknja
* A-Radio Vienna (Show, Austria)*
* Radio Libertarie (Station, Paris, France)*
http://www.radio-libertaire.net/
* Motbrus (Podcast, Stockholm, Sweden)
* Furia de Radio / Radio Irola Irratia (Show and station, Bilbao, Basque Country, Spain)
* Lucha Libre / Radio Topo (Show and station, Zaragoza, Spain)
* The Final Straw (Show, North Carolina, USA)
* Ex-Worker / CrimethInc (Podcast, USA+international)
http://www.crimethinc.com/podcast/
* Volver a la tierra (Podcast/Show, Temuco, Chile)
* Error Involuntario (Podcast/Show, Concepción, Chile)
* Radiozones of Subversive Expression / 98FM (Show and Station, Athens, Greece)
* 1431AM (Station, Thessaloniki, Greece)
https://www.1431am.org/
* Radio Parasita (Station, Volos, Greece)
* Radio Psalidi (Station, Rethymno, Greece)
* Radio Revolt (Station, Thessaloniki, Greece)

The Show from 2015

Last year (2015) the International Meeting of Anarchist and Anti-authoritarian Radios was held in Ljubljana, Slovenia. You can check the radio programme from that meeting here:
http://radiostudent.si/druzba/crna-luknja/voices-of-anarchism

Soli-Kampagne für anarchistische und antiautoritäre Radios 2016

Wir sammeln Geld, um neue anarchistische und antiautoritäre Radioprojekte (insbesondere im Ausland) infrastrukturell zu unterstützen, damit sie loslegen können und der Welt libertäre Inhalte und Programme präsentieren können. Konkret besorgen wir Aufnahmegeräte, die wir den Projekten dann zur Verfügung stellen, weil das die wichtigste Grundlage guter Audios ist.

Unsere eigene Arbeit ist ein gutes Beispiel für unsere These, dass für gute Podcasts einzig und allein ein gutes Aufnahmegerät vonnöten ist. Alles andere lässt sich auch so regeln. Insbesondere im Ausland, in Lateinamerika etwa, sind gute Aufnahmegerät allerdings nicht nur sehr teuer, sondern übersteigen zumeist auch das Bugdet, das neuen anarchistischen oder antiautoritären Projekten tatsächlich zur Verfügung steht.

Und an der Stelle springen wir ein. Wir haben bereits verschiedene Projekte in Chile, in Brasilien und auch in Deutschland unterstützt – und haben vor, das weiter zu machen.
Und dafür benötigen wir eure Unterstützung.

Für Spenden steht uns ein Konto zur Verfügung, auf das ihr gerne einen Betrag eurer Wahl überweisen könnt (leider ohne Spendenbescheinigung):

Alarm e. V.
Sparkasse Offenburg
IBAN: DE26664500500004873651
BIC: SOLADES1OFG
Verwendungszweck: Radio
(bitte unbedingt angeben!)

Danke für eure Unterstützung!

A-Radio-Soliparty im Syndikat: 26.3.!

Am Samstag, den 26.3., steigt im Syndikat die große Soli-Party des Anarchistischen Radios Berlin. Wir sammeln Geld für ein Treffen anarchistischer und antiautoritärer Radioprojekte, das 2016 stattfinden wird. Und wir sammeln Geld, um neue anarchistische Radioprojekte im Ausland infrastrukturell zu unterstützen, damit sie loslegen können und der Welt libertäre Inhalte und Programme präsentieren können.

Ihr könnt uns dabei unterstützen, indem ihr uns im Syndikat beehrt. Es erwarten euch viele aktuelle Informationen zum Kampf der Friedel54 gegen die Kündigung und drohende Zwangsräumung des Kiezladens F54 Ende April 2016. Ihr bekommt auch Infos zum A-Radio und unsere tollen T-Shirts und Taschen. Und es gibt die ganze Nacht Musik und Cocktails!

Wohin also am 26.3.? Ins Syndikat:
Weisestraße 56, 12049 Berlin (Neukölln)

Programm:
20:30: Info-Veranstaltung: Friedel54 kämpft! Stand und Bericht zur Hello-Wien-Fahrt am 19.3.
ab 23:00: Cocktails und Musik
* DJ “stanley beamish”: punk, 60s garage
* DJ-Team “creatures of the night”: punk, wave, trash

Eintritt: Spende

Bis bald!

Soliabend für anarchistische Radios – 19.12.2015 (B-Lage)

Eigene Medien spielen eine große Rolle innerhalb der linksradikalen Szene. Das Anarchistisches Radio Berlin organisiert deshalb ein Radio-Infrastruktur-Projekt, bei dem wir neue antiautoritäre und anarchistische Radioprojekte im Ausland mit technischem Equipment supporten. Außerdem ist für Ende März ein internationales Radiotreffen geplant und bei dem wir Leuten aus anderen Kontinenten Reisezuschüsse geben müssen, damit sie überhaupt kommen können.

Für beide Events sammeln wir gerade Geld. Kommt alle für Film, Küfa und Musik in der B-Lage!

Alle Infos auf einem Blick:
Samstag, 19.12.2015
19:30 Uhr Essen, 20:30 Uhr Film, 23 Uhr Musik
B-Lage (Mareschstraße 1, Berlin)

Anarchistische Gefangene frei in Belarus / VA mit ABC Belarus am 10.9.

Uns erreichten großartige Nachrichten: Anarchist Black Cross Belarus machte bekannt, dass die drei verbliebenen anarchistischen Gefangenen in Belarus, Ihar Alinevich, Mikalai Dziadok und Artsiom Prakapenko, durch eine Begnadigung von Präsident Lukashenko auf freien Fuß gesetzt wurden.

Wir freuen uns für die Freigelassenen!

Passend dazu organisieren wir für den 10.9.2015 eine Infoveranstaltung zur Situation in Belarus in der Friedelstr. 54 ab 20 Uhr. Dort könnt ihr mehr von einem Genossen aus Belarus erfahren, u.a. zur Lage vor den im Herbst anstehenden Wahlen.

Mehr Infos wahrscheinlich auch im kommenden Libertären Podcast Anfang September.

Ankündigung: Libertärer G7-Podcast

Als Anarchistisches Radio Berlin sind wir nun auch bei den Protesten zum G7-Gipfel in Garmisch-Partenkirchen präsent. Ab dem 5.6.2015 möchten wir versuchen, jeden Abend bzw. jede Nacht bis zum 8.6. einen Libertären G7-Podcast von einer halben Stunde zusammenzustellen – mit Interviews. Hintergrundinformationen, Satiren u.v.m. (Alle G7-Podcasts werden direkt auf diese Seite geladen, so dass ihr diesen Link hier speichern könnt. Der aktuellste Podcast steht jeweils oben.)

Den Podcast zu Tag 4 (Montag, 8.6.2015) könnt ihr hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Inhalte von Tag 4:
* Infos zur Abschlusskundgebung
* Aufs Maul geschaut: Was der Protest bewirkt hat
* Hintergrund: Kapitalismus und Abschottungspolitik
* Satire: Die Pressekonferenz des Innenministers
* Resumee: Das Camp im Rückblick
* Die Camp-Infrastruktur: Out of Action
* Soli-Aktionen: Was anderswo passierte

Den Podcast zu Tag 3 (Sonntag, 7.6.2015) könnt ihr hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Inhalte von Tag 3:
* Demo-Infos Samstag: Die Prügelorgie des USK
* Demo-Infos Sonntag: Protest an der GeSa
* Aktionsinfos: Die Gipfelstürmer*innen
* Satire: Top-Ten-Fails
* Aufs Maul geschaut: Die Sicht der Leute
* Die Camp-Infrastruktur: Die Vokü

Den Podcast zu Tag 2 (Samstag, 6.6.2015) könnt ihr hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Inhalte von Tag 2:
* Aufs Maul geschaut: Alles friedlich
* Camp-Infos: Die Großdemo und die Repression
* Satire: Sam Think und Schloss Elmau
* Wo herrscht Anarchie
* Die Camp-Infrastruktur: die Kuhle Wampe
* Ausblick auf den kommenden Tag

Den Podcast zu Tag 1 (Freitag, 5.6.2015) könnt ihr hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Inhalte von Tag 1:
* Camp-Infos: Allgemeines und Demo
* Hintergrund: Militarismus und Grenzregime
* Satire: die G7-Polizei
* Der Bevölkerung aufs Maul geschaut
* Die Camp-Infrastruktur: die Vorarbeit der Camp-AG
* Ausblick auf den kommenden Tag

Zudem haben wir für euch alle Beiträge unserer diesjährigen “G7 Revisited”-Reihe auf einem Blick zusammengestellt, falls ihr schon vorher oder zwischendrin mehr erfahren wollt:

Den Teil 1 “Eine kurze Geschichte der Gipfeltreffen” könnt ihr hier herunterladen: archive.org (wav | mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Den Teil 2 “Linktipp” könnt ihr hier herunterladen: archive.org (wav | mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Den Teil 3 “Ein Interview mit den Gruppen gegen Kapital und Nation” könnt ihr hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Den Teil 4 “G7-Aufruf von FdA und AFRR” könnt ihr hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Den Teil 5 “G7-Update am 31. Mai 2015” könnt ihr hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Linktipp: 8. Sendung von Frequenz A

Wie immer Mitte des Monats erschien auch Mitte April eine Sendung unseres befreundeten Podcast-Kollektivs “Frequenz A“.

In der 80 Minuten währenden Sendung geht es um folgende Themen:

Wie immer News, ein Interview zu Rape Culture, ein Beitrag über das besetzte Sportamt in Bremen, eine kleine Reportage über das Lager Horst und ein brandaktuelles Interview zu dem Hungerstreik und den Protesten in Griechenland.

Hört einfach mal rein!

Piratenradio der Proteste in Istanbul

Aus hochaktuellem Anlass hier mal ein Tipp: Gezi Radyo

Dieses Piratenradio berichtet jeden Tag von 11:30 Uhr bis 18:30 Uhr (MEZ) auf Türkisch und Englisch über die Proteste. Und das sowohl per UKW (FM 101,9 Taksim) als auch im Internet-Livestream.

Hört rein!

English/Castellano

English
Here you’ll find all English language programs produced so far.

Castellano

Portugues
Aqui todos os programas produizidos em Portugues até hoje:
Outubro de 2015
Cruz Negra Anarquista da Bielorrússia sobre prisioneiros anarquistas e as próximas eleições

Italiano
Qui tutti i audio prodotte in italiano finora:
Febbraio 2016
Intervista: la lotta dei lavoratori del sindacato anarchico alla Vegan Pizzeria di Berlino

Libertärer Podcast etwas später

Liebe Leute,

da der Osterhase unseren Podcast verdammt gut versteckt hat, sieht es so aus, als ob ihr noch ein paar Tage darauf warten müsstet. Aber keine Sorge: Wir haben all unsere Aktiven bei der Suche eingespannt!

Euer A-Radio Berlin

Interview zur Gaidao und zum FdA beim Linken Medienspiegel

Die Kolleg*innen vom Linken Medienspiegel bei Radio Corax haben am 16. Februar einen Beitrag veröffentlicht, der als Hauptteil ein Interview mit einem Redakteur der Gaidao enthält, der Monatszeitschrift des Forums deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA).

Der Redakteur erzählt darin vom Entstehen der Gaidao, den Besonderheiten des Blatts und der parallelen Weiterentwicklung des FdA. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Hier die Inhaltsbeschreibung durch den Linken Medienspiegel:
Die Sendung beginnt mit einem Artikel aus der Analyse & Kritik vom Januar zur Abschaffung des Asylrechts in Griechenland, widmet sich dann in einem längeren Interview der Gaidao, Monatszeitschrift des Forums deutschsprachiger Anarchist*innen, und endet mit einem gekürzten Artikel aus der Februarausgabe der Graswurzelrevoluton zu den zapatistischen Aktivitäten in Mexiko.

Den zugehörigen Audiobeitrag findet ihr ab sofort hier: MP3 | OGG.

Hier könnt ihr ihn direkt anhören (das Gaidao-Interview beginnt ab ca. 11:30 min):

Update: Beiträge der Sendung vom 13.2.10 jetzt online!

Zwei unserer Beiträge aus der letzten Sendung (s.u.) sind endlich online abrufbar:
* Ein Live-Interview mit der FAU zu ihrer Aktionswoche rund um die Konflikte im Kino Babylon Mitte.

Den zugehörigen Audiobeitrag findet ihr ab sofort unter: archive.org.

* Ein aufgezeichnetes Interview zu den Belgrad 6 und dem Prozess wegen vorgeblichem internationalen Terrorismus. Mittlerweile sind die Angeklagten vorerst wieder auf freiem Fuß.

Den zugehörigen Audiobeitrag findet ihr ab sofort unter: archive.org.

Aktuelle Sendung – 13. Februar 2010

Heute haben wir unsere zweite Sendung im Rahmen des Bewegungsradios (im Herbstradio unter 99,1 MHz).
Hier findet ihr in Bälde alle Infos zur Sendung (Links und Terminhinweise) sowie aktuelle Audios.

Die Themen der Sendung:

* Aktuelle Nachrichten

Spenden für den Wiederaufbau der Ausstellung »Residenzpflicht – Invisible Borders«
Alle Infos dazu unter: info@invisibleborders.de
Infos zum Brandanschlag auf die Räumlichkeiten der Bürgerinitiative »Zossen zeigt Gesicht« findet ihr hier.

Die Überflüssigen protestieren gegen das Quartiersmanagement in Neukölln.
Hintergründe zum Quartiersmanagement in Neukölln aus dem “Neues Deutschland” hier.
Geschichte der Überflüssigen (leider wird der Blog nicht mehr aktualisiert):

Studie zum 1. Mai:
Die berüchtigte Studie findet ihr hier.

* Proteste gegen den Nazi-Aufmarsch in Dresden

Den Blog der Anarchia Dresden, aus dem wir während der Sendung zitiert haben, findet ihr hier.

* Anarcha-Feminismus

Dieser Beitrag musste leider entfallen. Wir werden vielleicht später noch einmal darauf zurückkommen. In der Zwischenzeit können wir euch auf folgende Aufnahme der AG Frauen der Libertären Aktion Winterthur aus der Schweiz (von 2008).

* FAU Berlin und der Arbeitskampf im Kino Babylon Mitte

Alle Infos zum aktuellen Konflikt findet ihr hier. Die kommenden Termine der Aktionswoche seht ihr unten.

* Belgrad 6

Hier eine Seite zum Prozess wegen internationalen Terrorismus.

* Termine und Ankündigungen

Rassistische Polizeikontrollen und Gegenstrategien” – Infoveranstaltung zu ‘racial profiling’, rassistische Strukturen innerhalb der Polizei und Erfahrungen aus dem Widerstand gegen diese rassistische Praxis.
Am Montag 15.02. um 19 Uhr im BAIZ in der Christinenstr. 1 (Ecke Torstr.)

Termine der FAU:

Di, 16. Februar, 10.30 Uhr: Widerspruchsverfahren der FAU Berlin beim Landesarbeitsgericht.

Fr, 19. Februar: Warm-Up-Party der NEA zur Demo der FAU | Subversiv (Brunnenstr. 6/7), U Rosenthaler Platz

Sa, 20. Februar, 18.00 Uhr: Demonstration während der großen Abschlussgala, vom Berlinale-Palast/Potsdamer Platz zum Kino Babylon Mitte.

So. 21. Februar: After-Demo-Vokü gemeinsam mit der NEA im Subversiv

Die Sechste Anarchistische Buchmesse in Zagreb findet vom 26. bis zum 28. März 2010 statt.
Das Programm findet ihr hier.
Wenn ihr Material (Fyler oder Poster etwa) sowie Bücher nach Zagreb schicken wollt, wendet euch an die folgende E-Mail: anarhisticki.sajam.knjiga@gmail.com.

Alle Infos zum Monat der Anarchie des Northeast Anarchist Network (NEAN) findet ihr hier.

Mittwoch, 24.2. um 19 Uhr: „Cuba libre – was heißt Freiheit auf Kubanisch?“ im BAIZ

Am Freitag, den 26. Februar um 19.00 Uhr berichten MitarbeiterInnen der Tempest Library über das Thema „Insurrektionaler Anarchismus“. Die Veranstaltung findet in der Bibliothek der Freien in der Greifswalder Str. 4 statt.
Die Webseite der Bibliothek der Freien findet ihr hier.
Der Blog der Tempest Library findet sich hier.

Am 19.2.2010 (ab 20 Uhr) berichtet die Gruppe Abolishing the Borders from Below (ABB) im Zielona Gora (Grünberger Str. 73 – U-Bhf. Samariterstr.) über den Fall der Belgrad 6. Für Übersetzung aus dem Englischen wird gesorgt.

Die versprochenen Beiträge kommen

Willkommen auf dem Blog der Anarchistischen Radiogruppe.

Die Beiträge, die wir während unserer ersten Radiosendung am 26.9.2009 im Herbstradio versprochen haben, werden schnellstmöglich online gestellt.

Unter “Kontakt” findet ihr auch unsere Kontakt-E-Mail, über die ihr mit uns in Verbindung treten könnt.