aradio

Alle Audios und Jingles zum Syndikat 2020

Alle Audios und Jingles zum Syndikat 2020

Am 7. August 2020 soll die Kollektivkneipe Syndikat in Berlin-Neukölln geräumt werden, gedeckt durch die R2G-Regierung in Berlin und angetrieben durch Pears Global, einem Immobilien-Multi aus London, der seine geschätzten mehr als 6.000 Wohnungen in Berlin durch ein komplexes Geflecht von Subunternehmen verwaltet – und erst mit dem Widerstand rund ums Syndikat überhaupt ans Licht der Öffentlichkeit kam.

Wir unterstützen den Erhalt dieses sozialen und solidarischen Ortes und haben zu diesem Zweck verschiedene Jingles gebastelt und auch nochmal unsere älteren Audios dazu zusammengestellt.

Aktuelle Audios

Ältere Audios

Alles zur neuen Website

Alles zur neuen Website

Willkommen! Schön, dass ihr es hierher geschafft habt.
Nach monatelanger Vorbereitung ist unsere neue Website zwar noch immer nicht vollständig, aber doch größtenteils fertig 😉

Nachdem uns blogsport freundlicherweise mehr als 10 Jahre lang gehostet hatte, war es spätestens mit dem Wegfall dieses Providers nun endlich an der Zeit, uns an einer eigenständigen Infrastruktur zu probieren. Die Umstellung hat uns gleich mehrere neue Features ermöglicht, die ihr bestimmt bald zu schätzen wissen werdet:

– Die Website gibt es jetzt in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Spanisch), jeweils an die Bedürfnisse der Sprache angepasst (da wir unterschiedliche Arten von Audios in diesen drei Sprachen veröffentlichen).

– Im deutschsprachigen Bereich gibt unter den Slidern (die auf wichtige Infos hinweisen) stets den aktuellsten Monatsrückblick (Libertärer Podcast) sowie das neueste Extra-Audio. In beiden Fällen mit einem Player, der Zusatzinformationen bereitstellt und unter anderem die Möglichkeit bietet, kapitelweise durch das Audio zu springen (wenn das entsprechend eingestellt ist). Und direkt darunter die Möglichkeit, die Audios auf vielfältigste Weise zu abonnieren.

– Unter den aktuellsten Beiträgen findet ihr links einen Bereich mit unseren aktuellsten “Toots” aus Mastodon sowie rechts kurze Kontaktdaten und ein Schlagwort-Bereich, wo ihr passende Audios finden könnt.

– Im Audio-Bereich gibt es alle Audios, die wir je veröffentlicht haben (manche Links sind womöglich nicht mehr aktuell und manchmal werdet ihr das Audio noch direkt von archive.org herunterladen müssen, aber ihr könnt über diesen Bereich (sowie über die Archivseiten rechts unten) auf alle Audios zugreifen.

– Unter Kontakt/Über uns findet ihr alle Infos zum Projekt, unseren Vernetzungen und einen Mitmach-Aufruf! Nicht zuletzt findet sich dort auch unser PGP-Key, falls ihr uns nicht über Social Media kontaktieren wollt, sondern es etwas sicherer wünscht.

Schaut euch gerne auf der Website um und gebt uns ruhig Feedback, wenn noch etwas fehlt oder nicht richtig funktioniert.

Euer A-Radio Berlin

Soliparty in der Köpi/AGH am 30.11.2019!

Soliparty in der Köpi/AGH am 30.11.2019!

Am Samstag, den 30. November 2019, steigt unsere diesjährige Soli-Party in der Köpi!

Hard facts:
* Wann: 30.11.2019
* Wo: Köpi/AGH (Köpenicker Str. 137, 10179 Berlin-Mitte, U8 Heinrich-Heine-Str. oder S-Bahn Ostbahnhof)
* Start: 22:00

Line-Up:
* LMF (Refpolk & Ben Dana)
* Kiki Lazer (Lazer-Punk)
* Esels Alptraum (antikapitalistisches Jodel-Duo)

Mit dieser Soli-Party möchte das Anarchistische Radio Berlin sein Infrastrukturprojekt im Bereich libertärer und antiautoritärer Radios weltweit fortsetzen. Im diesem Rahmen stellen wir Radioprojekten Geräte zur Verfügung, die sie für ihre politische Arbeit nutzen können. Ein gutes Beispiel ist dabei Radio Kurruf, ein Medienprojekt aus Chile, das unsere Geräte (ein Mischpult und zwei Aufnahmegeräte) gerade im Rahmen von Aufstand und Ausnahmezustand beharrlich im Sinne einer Gegenöffentlichkeit in bewegten Zeiten einsetzt. Um auch zukünftig derartige Projekte stemmen zu können, benötigen wir eure Unterstützung!

Soliparty in der Köpi/AGH am 30.11.2019!

Soliparty in der Köpi/AGH am 30.11.2019!

Am Samstag, den 30. November 2019, steigt unsere diesjährige Soli-Party in der Köpi!

Hard facts:
* Wann: 30.11.2019
* Wo: Köpi/AGH (Köpenicker Str. 137, 10179 Berlin-Mitte, U8 Heinrich-Heine-Str. oder S-Bahn Ostbahnhof)
* Start: 22:00

Line-Up:
* LMF (Refpolk & Ben Dana)
* Kiki Lazer (Lazer-Punk)
* Esels Alptraum (antikapitalistisches Jodel-Duo)

Mit dieser Soli-Party möchte das Anarchistische Radio Berlin sein Infrastrukturprojekt im Bereich libertärer und antiautoritärer Radios weltweit fortsetzen. Im diesem Rahmen stellen wir Radioprojekten Geräte zur Verfügung, die sie für ihre politische Arbeit nutzen können. Ein gutes Beispiel ist dabei Radio Kurruf, ein Medienprojekt aus Chile, das unsere Geräte (ein Mischpult und zwei Aufnahmegeräte) gerade im Rahmen von Aufstand und Ausnahmezustand beharrlich im Sinne einer Gegenöffentlichkeit in bewegten Zeiten einsetzt. Um auch zukünftig derartige Projekte stemmen zu können, benötigen wir eure Unterstützung!

Mobi-Jingles zum Räumungsprozess gegen das Syndikat

In Kooperation mit der räumungsbedrohten Kollektivkneipe Syndikat in Berlin-Neukölln entstanden zwei Mobi-Jingles hin zum Prozess am 29.10.2019.

* Kurzer Jingle (1:10 min, nur mit den Infos zum Prozess)
* Langer Jingle (2:16 min, mit allen Veranstaltungen bis zum Prozess)

Den kürzeren Jingle könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Den längeren Jingle könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr beide direkt anhören (zuerst den kurzen, dann den langen Jingle):

Mobi-Jingles zum Räumungsprozess gegen das Syndikat

In Kooperation mit der räumungsbedrohten Kollektivkneipe Syndikat in Berlin-Neukölln entstanden zwei Mobi-Jingles hin zum Prozess am 29.10.2019.

* Kurzer Jingle (1:10 min, nur mit den Infos zum Prozess)
* Langer Jingle (2:16 min, mit allen Veranstaltungen bis zum Prozess)

Den kürzeren Jingle könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Den längeren Jingle könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr beide direkt anhören (zuerst den kurzen, dann den langen Jingle):

Zur Situation in Chile (DE/ES/EN)

Infos auf Deutsch

Von den Straßen von Valparaiso in Chile aus berichtet eine anarchistische Gefährtin von ihren Eindrücken zum sozialen Aufstand, der sich zur Zeit in ganz Chile ausbreitet, ausgehend von der Erhöhung der Metropreise in Santiago und einer landesweiten Erhöhungen der Stromtarife.

Teil 1 (20.10.2019, 7:25 Uhr lokale Zeit)

Länge: 2:19 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Teil 2 (20.10.2019, 17:00 Uhr lokale Zeit)

Länge: 1:05 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Teil 3 (20.10.2019, 17:30 Uhr lokale Zeit)

Länge: 5:49 min

Mit einer Zusammenfassung der Gründe, die zu diesem sozialen Aufstand geführt haben, und der Rolle der Massenmedien.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Información en castellano

Desde la calles de Valparaíso (Chile) una compa anarquista nos comparte sus impresiones sobre la revuelta social disparándose por todo Chile a raíz del alza del pasaje de metro en Santiago y de las tarifas de luz en todo el país.

Parte 1 (20.10.2019, 7:25 hora local)

Duración: 2:30 min

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Parte 2 (20.10.2019, 17:00 hora local)

Duración: 1:04 min

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Parte 3 (20.10.2019, 17:30 hora local)

Con un sumario de las razones por las que se da este estallido social: temas del agua, la salud, la educación, AFP etc.

Duración: 6:30 min

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Parte 4 (21.10.2019, 00:25 hora local)

Con un sumario del segundo día de revuelta en Valparaíso, el tercer día en Chile, y un foco en el tema de los medios de comunicación masivos.

Duración: 2:30 min

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Parte 5 (21.10.2019, 18:45 hora local)

Con un sumario del tercer día de revuelta en Valparaíso, el cuarto día en Chile, y un foco en la huelga general y el nuevo toque de queda (18:00!).

Duración: 2:13 min

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Parte 6 (23.10.2019, 12:30 hora local)

Desde el cuarto día de revuelta en Valparaíso, el quinto en Chile, y con un foco en las instancias de autoorganización: defensa contra la policía, alimentación, salud, legal, cuidado etc.

Duración: 4:00 min

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Information in English

From the streets of Valparaiso an anarchist comrade shares her impressions from the social revolt spreading all over Chile after the raise of metro tickets in Santiago and of electricity fares all over the country.

Part 1 (20.10.2019, 7:25 local time / 2:16 min)

You can download the audio at: archive.org (mp3 | ogg).

Here you can listen to it directly:

Part 2 (20.10.2019, 17:00 local time / 1:03 min)

You can download the audio at: archive.org (mp3 | ogg).

Here you can listen to it directly:

Libertärer Podcast – Septemberrückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
* Exarcheia: Interview zur Repression in Athen
** Website von 98fm in Athen
* Radio X: Die Backhaus-Besetzung in Frankfurt/Main
** Website des Social Hub
** Website von Radio X
* Wo herrscht Anarchie

Musik
* Löschen (aus Zürich)

Der Konflikt um den Hambacher Wald: ökologischer, wirtschaftlicher und politischer Hintergrund

Als A-Radio Berlin hatten wir die Gelegenheit mit Michael Zobel und Eva Töller aus Aachen zu reden, die seit 2014 allmonatlich Waldspaziergänge im Hambacher Wald organisieren. Ursprünglich als naturkundliche Führung angelegt, entwickelte sich dieses Projekt über die Jahre zu einem wichtigen Anlaufpunkt für die klimapolitische Debatte um die Zukunft der Region. In dem Interview gehen wir auf eine Vielzahl von Themen ein, darunter die Rolle von RWE und der Parteien in der Region, aber auch auf die Bedeutung zivilen Ungehorsams in diesem Kampf und die aktuell anstehenden Termine. Eine gekürzte Fassung dieses Interview erschien in unserem August-Podcast.

Länge: 30 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Mehr Infos zum Hambacher Wald auch bei HambiBleibt!

[A-Radio in English] Brexit and Anarchism

As Anarchist Radio Berlin we had the opportunity of talking to some comrades from the Anarchist Federation in Great Britain. We already published the first half of this interview as part of our international radio project „Bad News“ in August 2019, focussing on the never-ending topic of Brexit and the possible repercussions on the population.

Now you can listen to the complete version of this interview concerning also the back-stop question in Ireland, the anarchist approach to Brexit as such, antifascism and what our comrades learned from the recent Congress of the International of Anarchist Federations, IFA, in Slovenias capital Ljubljana, where this interview was recorded.

Length: 22 min

You can download the audio at: archive.org (mp3 | ogg).

Here you can listen to it directly:

Libertärer Podcast – Augustrückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Globaler Klimastreik
** Tu mal wat! Aktionstage 26.-29. September 2019 in Berlin
*** Website
*** Twitter
* Rojava: Einblicke in das Bildungssystem des demokratischen Konföderalismus
* Hambacher Wald: ökologischer, wirtschaftlicher und politischer Hintergrund
** Website Hambacher Forst
* Esels Alptraum: Jodeln mal anders
** Website des Projekts
** Interview von “Gegen den Strom”, ursprünglich hier veröffentlicht
* Wo herrscht Anarchie
* Linktipp
** Datensicherheit: Beschlagnahmt-Zine
*** Mehr Infos
*** Download (als PDF)

Musik
* Blue Dot Sessions – Vienna Beat
* Sole – War On The Real Part 1-3
* The Spectacle – When Every Move Is Anticipated & From Sandbox To Laboratory

Libertärer Podcast – Julirückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
* 1 Jahr Urteil im NSU-Prozess
** Infos bei NSU-Watch
* Judiths Krise: ein autonomer Frauenchor
** Website des Projekts
** Interview von “Gegen den Strom” hier ursprünglich veröffentlicht
* Wo herrscht Anarchie

Musik
* Strange Zero
* Käptn Peng
* haszcara, Kobito & SpecialK
* Amadou et Mariam
* NMZS
* Frittenbude
* Elende Bande

Libertärer Podcast – Junirückblick 2019

Libertärer Podcast – Junirückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Hambacher Forst
** Meuterei/Kiezkultur von unten
** Polizeigesetz BaWü verhindern
** JVA Bützow
* Berlin: Interview zum neuen Wagenplatz DieselA
** Mehr Infos
* Im August anstehend: das A-Camp nahe Berlin
** Alle Infos zum Camp
* Weg mit Paragraf 219a
** Weitere infos auf Indymedia
* Wo herrscht Anarchie

Musik

* SchnipoSchranke- Schrank
* Elende Bande – Deutschland
* Kobito – Anfang
* Faulenza feat. Sookee- Nicht der King
* Dead Combo- Povo que cais descalco
* Il Fiore meraviglioso- Il Galeone
* Esels Alptraum – AAAnarquia (Amore ribelle)
* Tanzatelier Kokü – live @Fusion Seebühne 2014

Anarchistisches Radio Berlin – Was ist das?

Das A-Radio ist ein Zusammenschluss verschiedener Berliner Anarchist*innen, die gemeinsam Radiobeiträge mit libertären Inhalten erstellen. Wir orientieren uns dabei an den Grundsätzen der gegenseitigen Hilfe und Solidarität sowie des Widerstands gegen jede Form von Diskriminierung, Unterdrückung und Herrschaft.

Entsprechend unserer libertären Ansprüche ist uns die Grundidee der Freien Radios sehr wichtig – denn hier werden die Inhalte selbstbestimmt und selbstorganisiert erstellt – und selbstverständlich unkommerziell.

Als Teil der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) und somit auch in der Internationalen der Anarchistischen Föderationen (IFA)organisiert und bekennen uns zu deren differenzierten Grundsätzen.

Wir sind offen für alle Interessent*innen, die mit den obigen Prinzipien übereinstimmen. Wenn ihr bei uns mitmachen wollt oder auf andere Weise beitragen möchtet, könnt uns unter der E-Mail aradio-berlin-at-riseup(.)neterreichen oder das Kontaktformular unten nutzen.

Libertärer Podcast – Mairückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
* Gefangenensolidarität: Ein Interview mit der Berliner Soligruppe der GG/BO
** Website der GG/BO
* Berlin: Widerstand gegen Gentrifizierung in der Rummelsburger Bucht
** Blog der Besetzung
* Spanien: Zu Besuch im besetzten Dorf Fraguas
* Wo herrscht Anarchie

Musik

* Boogie Belgique
* PokkiDJ
* Cistem Failure

































[A-Radio in English] The Balkan Anarchist Bookfair 2018 in Novi Sad, Serbia

The 12th Balkan Anarchist Bookfair took place in Novi Sad, Serbia from 28th to 30th of September, 2018. The Balkan. Every year the Balkan Anarchist Bookfair (BAB) takes place in a different city across the Balkans and is organized by a local collective with an aim to connect local, regional, as well as the international anarchist community.

A-Radio Berlin had the chance to talk with some of the organizers of this 12th BAB about the event, its trajectory and perspective for the future, as well as the experiences of anarchist organizing in Serbia and the Balkans.

You can find out more about BAB here.

Length: 19 min

You can download the audio at: archive.org (mp3 | ogg).

Here you can listen to it directly:

































Libertärer Podcast – Aprilrückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
* Eppendorfer Wald: eine neue Waldbesetzung!
** Blog der Besetzung
* Anarchistische Tage in Potsdam
** Blog der A-Tage
* Bericht über die Proteste in Serbien
* Digitalisierung und Kontrolle: die chinesischen Sozialkreditsysteme
** Blog mit weiteren Infos
* Wo herrscht Anarchie

Musik

* Lee Reed

































Libertärer Podcast – Märzrückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Repression in Aserbaidschan (Podcast von 2016)
** Razzia bei Mensch Meier
** Seebrücke
** Mietenwahnsinn und #besetzen
** Deutsche Wohnen & Co. enteignen
** North-East Antifa (NEA)
* 18. März: Tag der politischen Gefangenen
** Gefangenengewerkschaft (GG/BO)
** Rote Hilfe
* Die ASW-Konferenz in Berlin: Kapital und Verfassungsschutz Hand in Hand
* Chile: Proteste gegen Bolsonaro-Besuch
* Wo herrscht Anarchie
* Fridays for Future: Klimastreik-Aufruf aus Dortmund
** Aufruf bei der Anarchistische Gruppe Dortmund
* Linktipps
** Audiobook “No Wall They Can Build” (CrimethInc)
** Podcast “Security Culture” von ABC Agitation and Action

Musik

* Waldgeist Kartell: Wahnsinn
* Audiobinger: The Garden State
* Egodome: Me and My Shadow
* AJ Kaufman: Puking Unicorns

Sonstige Musik-Credits:
* Fascinating Earthbound Objects: The Crash
* Pictures of the Floating World: Surge and Swell

































Libertärer Podcast – Februarrückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Ende Gelände – Baggerbesetzung
* Fokusthema: Rechter Kampfsport in Berlin und Brandenburg
** Projekt “Runter von der Matte”
** Randgestalten
* Berlin: Die Interkiezonale für den Erhalt bedrohter Projekte
** Blog des Syndikat
** Interkiezonale
** Kampagne Neuer Berliner Linie
** Mietenwahnsinn-Demo
** Besetzen-Sprechstunde in der Schererstr. 8
* Wo herrscht Anarchie

Musik

* Deef – Exotisch ist nicht gleich witzig
* Mabafu – Bersarinplatz
* Captive Portal – Be which one
* Shaolin Dub – Rebel Dub
* Extra-Credit

































Libertärer Podcast – Januarrückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Wallmapu-Karawane (Mapuche-Solidarität)
* Interview mit der Initiative “Deutsche Wohnen enteignen”
** Website der Initiative
* News zum Polizeigesetz in Sachsen
** Blog “Sachsens Demokratie”
* Prag: Die Räumung von Klinika
** Website von Klinika
* Brasilien: Internationaler Aufruf zum Widerstand gegen Bolsonaro
** CrimethInc-Blog
* Argentinien: Interview mit dem Kollektiv für Santiago Maldonado
** Alter Beitrag des A-Radio Berlin zum Auftauchen der Leiche von Santiago
* Wo herrscht Anarchie

Musik

* Geigerzähler
* Herr Schwerthelm
* Dresden
* Brasilien:
** Musik 1
** Musik 2
** Musik 3
** Musik 4

































[A-Radio auf Spanisch] Mapuche I (2019): Natividad Llanquileo: La ley antiterrorista en Chile, la persecución del pueblo mapuche y el trabajo del CIDSUR

Aquí les presentamos una entrevista con la abogada mapuche Natividad Llanquileo. La entrevista se realizó en octubre de 2018, antes del asesinato de Camilo Catrillanca. Entre los temas que hablamos están la ley antiterrorista en Chile, la persecución del pueblo mapuche y el trabajo del CIDSUR, el Centro de Investigación y Defensa Sur en el que participa.

Duración: 23 min

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Aquí otros audios que hemos publicado en el contexto de la lucha mapuche:

* El Museo Mapuche en Cañete y la lucha mapuche en la región chilena (2016)
* Radio Kurruf, su proyecto en Temuco y la amenaza de paramilitares de derecha (2017)
* Represion contra jóvenes mapuche (2017)
* La CAM sobre el montaje de la Operación Huracán contra la lucha mapuche (2018)

































Libertärer Podcast – Dezemberrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Wallmapu-Karawane (Mapuche-Solidarität)
* Frankfurt/Main: Brandstiftungen bei linken Projekten
** Website des Mietshäusersyndikats
** Initiative für eine anarchistische Bewegung Frankfurt
** Exzess
* Brasilien: Kundgebungen gegen Bolsonaro in Deutschland
** FdA-Aktionstag
* Wo herrscht Anarchie
* Linktipp
** Blog von infotisch
** Dismantling the Boy’s Club (Broschüre als PDF)

Musik

* Partysahnen
* Cistem Failure
* Mona und Hummel

































Wallmapu-Karawane in Chile und Argentinien: Freie Medien in Solidarität mit den Mapuche

Als Anarchistisches Radio Berlin wurden wir eingeladen, uns an der Wallmapu-Karawane zu beteiligen, die in Kürze startet. Für uns ist es eine große Freude, weil wir bereits seit Jahren zum Thema Mapuche (der größten indigenen Gruppe in Chile) arbeiten. Und gerade ist die Situation so angespannt wie lange nicht mehr, weil sich viele Mapuche-Gemeinschaften die Ignoranz der chilenischen/argentinischen Regierungen (ob rechts oder links) oder der Mehrheitsgesellschaft nicht länger gefallen lassen wollen. Die einzige Reaktion, die der Staat darauf kennt, ist Repression. Diese umfasst auch immer wieder sinnlose Morde an Mapuche-Aktivist*innen, wie etwa jüngst im Fall von Camilo Catrillanca, der am 13. November 2018 von einer Spezialeinheit der chilenischen Polizei hinterrücks erschossen wurde.

Weiter unten findet ihr Informationen zur Karawane. Hier noch der Hinweis, dass für die Reise und die Bereitstellung von Medien-Equipment für Mapuche-Communities noch Geld benötigt wird. Und wenn (neben dem Beitrag, den das A-Radio von sich aus leistet) von hier aus – im reichen Globalen Norden – noch einige Hundert Euro zusammen kommen könnten, wäre das ein schöner Beitrag.

Dafür haben wir ein Spendenkonto zur Verfügung:
Empfänger: Subtile Unruhe
IBAN: DE47 8306 5408 0004 9586 16
Betreff: “Wallmapu-Karawane”

Die Wallmapu-Karawane

Die Wallmapu-Karawane, die vom 15. Januar bis zum 15. Februar 2019 stattfinden wird, bringt unterschiedlichste freie Medienkollektive aus Lateinamerika mit Mapuche-Gemeinschaften in ihrem ursprünglichen Territorium zusammen, das aktuell von den Staaten Chile und Argentinien besetzt wird. Die Reise verfolgt drei Ziele: Know-how und Werkzeuge zum Thema Medienarbeit und Kommunikation weiterzugeben; die Geschichte des Widerstandes der einzelnen Gemeinschaften aufzunehmen und öffentlich zu machen; audiovisuelles Material über die Kosmovision des indigenen Volkes der Mapuche zu erstellen, sei es als Dokumentarfilm oder als Multimedia-Plattform.

Wir, das sind Mitglieder von Basis-, Gemeinschafts- und freien Medienkollektiven, die hauptsächlich aus Lateinamerika kommen (Argentinien, Chile, Mexiko, Brasilien, Deutschland). Wir haben uns im Jahr 2015 erstmals versammelt und haben seitdem an der Schaffung von Räumen gearbeitet, in denen Basisbewegungen sich austauschen, voneinander lernen und Wissen weitergeben können. Wir arbeiten auf integrale und horizontale Weise und sind darum bemüht, unsere jeweiligen Aktionen und Projekten zu stärken und auszuweiten. Aus diesem Kontext erwuchs die Idee der „Karawanen“, wo wir uns als Medienleute den Konflikten und Wissen der Territorien annehmen und jenen, die dort kmpfen und Widerstand leiten, eine Stimme verleihen.

Die Karawane wird von Mitgliedern von Basismedien aus unterschiedlichen Ländern des amerikanischen Kontinents durchgeführt, die allesamt über Erfahrung mit Medienarbeit im Kontext von Gemeinschaften verfügen, deren Menschenrechte systematisch verletzt werden. Mit dieser Reise durch Wallmapu sollen lokale Kommunikationsprozesse unterstützt werden und die Realität in diesem Territorium aus Sicht des indigenen Volkes der Mapuche der breiten Öffentlichkeit in Lateinamerika und weltweit nähergebracht werden.

Während des Sommers 2019 auf der südlichen Welthalbkugel werden wir Mapuche-Gemeinschaften auf ihrem ursprünglichen Territorium besuchen (die manche von uns bereits kennen). Dabei werden wir gemeinsam Räume des kollektiven Lernens eröffnen, wo wir Know-how zum medialen Basisarbeit einbringen und von den Gemeinschaften über ihr Wissen und ihre Vision als Mapuche lernen werden.
Es ist uns ein dringliches Bedürfnis, die auf dem Weg aufgezeichneten Geschichten öffentlich zu machen, um den Narrativ der hegemonialen Medien zur Kriminalisierung der Mapuche etwas entgegenzusetzen und deren Forderungen und Widerstandshandlungen bekannt zu machen.

Libertärer Podcast – Novemberrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
* Berlin: Syndikat bleibt! Ein Update
** Blog “Syndikat bleibt”
** Syndikat auf Twitter
** SyndiCat auf Twitter
* Berlin: Liebig34 – dem anarchafeministischen Hausprojekt droht das Ende
** Blog des Projekts
* Hamburg: Der Kongress “Anarchistische Perspektiven auf Wissenschaft”
** Website des Kongresses
* Make Rojava Green Again
** Präsentation (PDF)
* Wo herrscht Anarchie

Musik

* Lee Reed – The Dollar
* Sole, DjPain1, Decomposure – Capitalism (Is Tearing Us Apart)
* Facedownshit – Eyeless
* Outsourced Underground – Präsentation

































Syndikat: Eine Kiezkneipe kämpft gegen die Verdrängung – Hintergrundaudios

Ende des Jahres soll die Kiezkneipe Syndikat in Berlin-Neukölln ihre Räume verlieren. Wir begleiten ihren Kampf gegen die Verdrängung und die grassierende Immobilienspekulation aus nächster Nähe.

Im Folgenden hört ihr Interview, das wir mit zwei Aktiven des Syndikats geführt haben. Darin erfahrt ihr viele Hintergründe zum Kollektiv an sich, aber auch zu den verschlungenen Firmengeflechten hinter den Eigentümern des Hauses, in dem sich die Kneipe befindet.

Länge: 28 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Im Folgenden hört ihr ein Feature mit Audios zum Beginn des Widerstandes gegen die Kündigung, das bereits im Libertären Podcast erschien.

Länge: 14:40 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Mehr und aktuelle Infos zum Syndikat findet ihr bei Twitter: Syndikat44 und SyndiCat.

Falls ihr sofort aktiv werdet wollt, gibt es gleich eine Gelegenheit dazu:
Donnerstag, 22.11. um 15:30 Uhr, Kurfürstendamm 177 bei “Pears Global”, den Eigentümern des Hauses.

































Libertärer Podcast – Oktoberrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Besetzen-Blog
** Ende Gelände
** Google-Campus verhindern
* Berlin: Syndikat bleibt! Eine Kollektivkneipe kämpft gegen die Verdrängung
** Blog “Syndikat bleibt”
** Syndikat auf Twitter
* Chemnitz: Ein Rückblick auf die rechte Straßengewalt und den Rechtsruck allgemein
* Brasilien: Der Wahlsieg der reaktionären Kräfte
** Faccao Ficticia
* Wo herrscht Anarchie
* Linktipp: Cop-Map

Musik

* Soularflair – Something Broken Somewhere
* Ballpen – Serene Nightmare
* Keshco – Obsolete

































Libertärer Podcast – Septemberrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
* Berlin: Die G17A und der Herbst der Besetzungen
** Besetzen-Blog
* Fokusthema: Ein Überblick zu den neuen Polizeigesetzen
** Beitrag 1 bei CILIP
** Beitrag 2 bei CILIP
* USA: Ein Rückblick zum landesweiten Gefangenenstreik
** Beitrag von “The Final Straw”
** Infoseite bei “It’s Going Down”
** Channel Zero
* Die Internationale Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen 2018
** Website von solidarity.international
** Dieser Beitrag im englischen Original
* Wo herrscht Anarchie

































Libertärer Podcast – Septemberrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
* Berlin: Die G17A und der Herbst der Besetzungen
** Besetzen-Blog
* Fokusthema: Ein Überblick zu den neuen Polizeigesetzen
** Beitrag 1 bei CILIP
** Beitrag 2 bei CILIP
* USA: Ein Rückblick zum landesweiten Gefangenenstreik
** Beitrag von “The Final Straw”
** Infoseite bei “It’s Going Down”
** Channel Zero
* Die Internationale Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen 2018
** Website von solidarity.international
** Dieser Beitrag im englischen Original
* Wo herrscht Anarchie

































13.10.2018: A-Radio-Soliparty – im Syndikat!

Feiert am Samstag ab 21 Uhr mit uns mit – und unterstützt Radioprojekte in Lateinamerika!

Es gibt Musik, Live und aus der Konserve, Cocktails und mehr.
Und nebenbei könnt ihr auch eure Solidarität mit dem Syndikat zeigen, der Kiezkneipe in Neukölln, die uns die Party überhaupt erst ermöglicht und jetzt um ihr Überleben kämpft, nachdem sie ihre Kündigung zum 31.12.2018 erhielt. Nicht mit uns!!!

Am 12.10. um 18 Uhr gibt es eine Solidaritätskundgebung vor dem Syndikat! Mehr Infos hier.

Jedes Jahr organisieren wir eine große Soli-Party. Mit dem Geld unterstützen wir das internationale A-Radio-Netzwerk, das euch jeden 15. des Monats “Bad News” auf Englisch bringt, ebenso wie Radioprojekte in aller Welt. Dieses Mal legen wir unseren Fokus auf Projekte in Lateinamerika, die im Rahmen eines Karawanenprojekts weltweite Aufmerksamkeit auf die Situation und den Kampf der indigenen Mapuche in Chile und Argentinien legen wollen.

Das Line-Up:
* Luk
* Yuppiescheuche
* DJ*anes:
** Tommy Baumann (Garage Soul Beat Punk)
** – tbc

WANN: 13.10., ab 21:00
WO: Syndikat, Weisestr. 56 (Neukölln)
Eintritt: Spende!

Wir sehen und hören uns!

Mehr Infos und Audios hier.

[A-Radio in English] The International Week of Solidarity with Anarchist Prisoners 2018

Each year the end of August (23-30.8.) is the time for the International Week of Solidarity with Anarchist Prisoners. And to make sure that you know what this week is about and why it is needed we made an interview with a comrade who is part of the group that organized this years’ Week of Solidarity.

This audio has been published originally as part of the International Anarchist Radio Network’s “Bad News” show #15 (September 2018), which you can find here.

Length: 7:51 min

You can download the audio at: archive.org (mp3 | ogg).

Here you can listen to it directly:

































What the fuck?! 2018: Mobi und Planung zu den Anti-Fundi-Protesten in Berlin

Am 22. September 2018 wollen beim “Marsch für das Leben” wieder christliche Fundamentalist*innen in Berlin demonstrieren. Wir haben bei den Organisator*innen des Gegenprotestes, dem Whatthefuck-Bündnis nachgefragt, wer da warum auf die Straße geht und was dagegen geplant wird.

Länge: 9:41 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unseren Beitrag vom letzten Jahr zu diesem Thema findet ihr hier.

































Zwischenstand nach zwei Tagen der Räumung im Hambacher Forst

In der Nacht des zweiten Räumungstages im Hambacher Forst haben wir ein Telefoninterview mit der Presseperson von HambiBleibt geführt. Darin wird ein Überblick gegeben sowie Tipps, was jetzt noch gemacht werden könnte.

Mehr Infos beim Twitter-Kanal von “#HambiBleibt” oder “auf ihrem Blog“.

Länge: 9:04 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Ein älteres Interview von uns mit Aktivist*innen aus der Waldbesetzung im Hambacher Forst (2017) mit mehr Hintergrundinfos findet ihr hier.

































Libertärer Podcast – Augustrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Libertäre Tage in Dresden
** Zine “Wie gründe ich eine ABC-Gruppe” (Englisch)
* Fokusthema: NSU-Prozess und Aufklärung – Kein Schlussstrich und der Versuch eines Überblicks
** NSU-Tribunal
** Podcast von NSU-Watch
* Nürnberg: Aktuelles zur Repression nach verhinderter Abschiebung
** Kampagne “Ausbruch – Aufbruch – Anarchie”
* Wo herrscht Anarchie
* Alltagssolidarität (16)

































Libertärer Podcast – Augustrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Libertäre Tage in Dresden
** Zine “Wie gründe ich eine ABC-Gruppe” (Englisch)
* Fokusthema: NSU-Prozess und Aufklärung – Kein Schlussstrich und der Versuch eines Überblicks
** NSU-Tribunal
** Podcast von NSU-Watch
* Nürnberg: Aktuelles zur Repression nach verhinderter Abschiebung
** Kampagne “Ausbruch – Aufbruch – Anarchie”
* Wo herrscht Anarchie
* Alltagssolidarität (16)

































[A-Radio auf Spanisch] Hace un año: Charlottesville (EEUU) y el asesinato de Heather Heyer

El 11 y 12 de agosto de 2017 fascistas de diferentos tipos organizaron una manifestación en Charlottesville, Virginia, que llamaron Unite the Right, unificar la derecha. Antifascistas y otra gente organizaron una contraprotesta y lograron parar ese evento tan horrible. Sin embargo un fascista entró con su vehículo a la contraprotesta, lesionando más de una docena de personas y matando a Heather Heyer en el proceso. Ahora es el primer aniversario.

Hace un año tuvimos la oportunidad de hablar con un compa de los Estados Unidos (de The Final Straw) que participó en la protesta antifascista. Hablamos del evento Unite the Right como tal, pero también de los diferentes tipos de fascistas allí, de la contraprotesta antifascista, del trágico asesinato de Heather Heyer así como de la infraestructura médica y de apoyo de trauma en pie por activistas antifascistas. También tocamos el tema del debate en los Estados Unidos sobre el autoarmamiento así como las perspectivas desde aquí.

Duración: 30 min

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

































Libertärer Podcast – Julirückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Durchsuchung bei den Zwiebelfreunden
** “Gefaehrder-Leaks”
** Shitbarricade (Hambacher Forst)
* Fokus: Contrahistoria (der neue Film von Leftreport)
** Alle Infos bei Leftreport
** Twitter-Account zum Projekt
* Die Zukunft der Radiofrequenz 88,4 in Berlin
* Praxistipp: Briefe an Gefangene schreiben
** Anarchist Black Cross Dresden
** Workshop Briefe schreiben (bei ABC DD)
** Internationale Liste anarchstischer Gefangener
* Wo herrscht Anarchie
* Alltagssolidarität (15)

































Libertärer Podcast – Junirückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Interview vom Underdog-Fanzine
* Teaser: das Festival “50 Jahre Autonomes Zentrum Zelle” in Reutlingen (ab 10.7.)
* Fokus: Google-Campus, Googles Pläne und Widerstand international
** Blog der Initiative “Google-Campus verhindern”
* Die Funktionsweise des europäischen Repressionsapparats
** Mitschnitt des CILIP-Vortrags
* Wo herrscht Anarchie
* Alltagssolidarität (14)
Linktipp
** Podcast Vedeng a Rojava

Musik:
* Kleinstadtträume

































Das A-Radio Berlin vom Underdog-Fanzine interviewt

Anm.: Vor Kurzem interviewte uns das Underdog-Fanzine. Wir veröffentlichen das Interview hier ebenfalls. Viel Spaß beim Lesen!

Mit einer wilden Mischung aus Beiträgen rund um das Thema Anarchie und Kultur bietet der Libertäre Podcast des „A-Radio Berlin“ einen ernsten und satirischen Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive.

Das A-Radio Berlin ist ein Zusammenschluss verschiedener Berliner Anarchist*innen, die gemeinsam Radiobeiträge mit libertären Inhalten erstellen. Dabei orientieren sie sich an den Grundsätzen der gegenseitigen Hilfe und Solidarität sowie des Widerstands gegen jede Form von Diskriminierung, Unterdrückung und Herrschaft.

Mit welchem Ziel wurde das A-Radio gestartet?

Anna: Das Anarchistische Radio Berlin, oder kurz A-Radio Berlin, hatte zwei Entstehungsphasen. Ursprünglich gegründet wurde es bereits 2009 direkt vor der damaligen Bundestagswahl, als wir spontan die Möglichkeit erhielten, uns im Rahmen einer breiter angelegten linksradikalen Infoschiene an einem temporären Radioprojekt (also über eine Frequenz) zu beteiligen. Das ging dann ca. vier Monate bis 2010. Damals waren auch noch ganz andere Leute dabei und das Ganze war eher ein Spielen mit libertären Inhalten denn eine ausgereifte Idee, oder dass wir gar ein Ziel vor Augen gehabt hätten. Am ehesten hatten wir die Idee, das Medium Radio zu nutzen, um anarchistische Inhalte weiter zu verbreiten und vielleicht auch Menschen zu erreichen, die noch eine ganz andere Vorstellung von Anarchismus haben als wir, was uns im Zusammenhang mit den Wahlen als ganz reizvolle Aufgabe erschien.

Maxi: Mangels Sendemöglichkeit, da es in Berlin kein Freies Radio gibt, und aufgrund der fehlenden Rahmenbedingungen für ein stabiles Piratenradio-Projekt verfiel das Projekt recht schnell nach dieser Projektradio-Phase und lebte erst 2012 wieder auf. Teile der ehemaligen Gruppe entwickelten dann ein Konzept zum Radiomachen ohne Radio, heute häufig als Podcast verstanden, obgleich wir mit dem technischen Drumherum von Podcasts nichts am Hut haben und unser Konzept sich so runterbrechen lässt: Wir veröffentlichen alle unsere Audios im Internet und stellen diese zudem auf der Plattform der Freien Radios allen Radioprojekten zum Senden zur Verfügung, was auch tatsächlich regelmäßig passiert. Wir sind also doch im Radio zu hören (seit 2017 auch in Berlin…)!

Anna: Für diesen Neustart hatten wir auch schon ein klares Sendungskonzept, was Aufbau und Regelmäßigkeit angeht: Immer am Monatsanfang den „Libertären Podcast“ und unregelmäßig andere Beiträge, die darin keinen Platz gefunden hatten. 25 Minuten sollte er lang sein, damit er bequem in einem Halbstunden-Slot von Freien Radios Platz hat, und zwei Teile, ein „ernster“ und ein satirischer. Relativ bald stellte sich heraus, dass wir mit 25 Minuten nicht auskommen würden und wir erweiterten das Ganze auf eine Stunde. Auch das Konzept wurde noch weiter ausgefeilt.

Als was für eine Gruppe versteht ihr euch?

Maxi: Wir verstehen uns als anarchistische, antiautoritäre Gruppe. Ich würde uns als ziemlich pluralistisch und undogmatisch bezeichnen. Der passende Fachbegriff dazu wäre wohl „Synthetischer Anarchismus“.1

Anna: Wir verstehen uns nicht als Journalist*innen. Medienaktivist*innen trifft‘s wohl eher, weil wir keine unparteiische Berichterstattung anstreben, sondern oft eher ein Sprachrohr unserer Szene sind.

Maxi: Wir sind aber nicht nur eine Gruppe, die Audios produziert, sondern verstehen uns auch als politisches Kollektiv und sind in diesem Zusammenhang in der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA)2 organisiert, wo wir an gemeinsamen Kampagnen und Projekten arbeiten und uns gegenseitig unterstützen.

Was macht das A-Radio als libertär-alternatives Bewegungsmedium so wertvoll?

Anna: Da gäbe es so vieles zu sagen. Erstmal auf jeden Fall das Format. Zwar ist in den letzten Jahren die Zahl anarchistischer Audioprojekte gestiegen, die meisten sind jedoch Live-Sendungen, die nur lokal empfangen werden oder von wenigen Menschen im Livestream angehört werden. Als Audio- oder Podcast-Projekt haben wir noch immer Seltenheitswert und schließen damit die Lücke zwischen den Printmedien und den Videoformaten (von denen es auch viel zu wenige gibt). Mit Audios können wir ganz andere Sinne ansprechen als das mit einem Text möglich wäre, es bietet auch eine ganz andere Authentizität und Unmittelbarkeit. Auch bietet es ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten, die Rede ist von Collagen, Hörspielen usw. Töne sind eben noch einmal eine ganz andere Geschichte und helfen oft, Sachen noch besser aufzunehmen.

Maxi: Aber wir beschränken uns ja auch nicht auf die reine Produktion von Audios. Wir schauen häufig auch nach spannenden Veranstaltungen und bieten uns an, um diese zu dokumentieren. Immer häufiger werden wir auch von außen gebeten, genau das zu tun. Für uns hat diese Tätigkeit zwei große Bedeutungsebenen: Erstens dient das A-Radio damit auch als Audioarchiv für viele Veranstaltungen, deren Inhalt sonst längst verloren gegangen wäre (womit auch die Arbeit der Referent*innen etc nochmals eine grundlegende Würdigung und Potenzierung erhält – statt 30 Leuten bei der realen Veranstaltung hören dann 2.000-3.000 Menschen den Inhalt des Vortrags oder der Diskussion!). Zweitens ist das auch ein praktischer Schritt hin zum Abbau von Barrieren, denn viele Leute haben einfach nicht die Möglichkeit (Zeit, Kapazitäten), viele Veranstaltungen zu besuchen und bekommen so durch uns doch noch die Chance, sich mit den Inhalten vertraut zu machen.

Anna: Und noch ein ganz wichtiger Aspekt, der bislang überhaupt nicht zur Sprache kam: Wir haben ja vorhin über unsere Audios gesprochen. Dabei haben wir allerdings nicht erwähnt, dass wir Audios nicht nur auf Deutsch veröffentlichen. Das trifft zwar auf den Monatspodcast zu, aber daneben veröffentlichen wir auch regelmäßig Audios auf Englisch und auf Spanisch. Das heißt, wir führen auch Interviews in anderen Sprachen, versuchen dann jedoch, diese Audios zeitnah in allen drei Sprachen zu veröffentlichen. Praktisch läuft das so, dass wir das Originalaudio nehmen und je nach Sprache sogenannte Voice-overs (gesprochene Übersetzungen) drüberlegen, um die Inhalte Leuten zugänglich zu machen, die die ursprüngliche Sprache nicht beherrschen. Wir sind selbst ein multilinguales Kollektiv und internationale Arbeit ist eines unserer Kernthemen. Und auch hier lassen sich zwei große Bereiche unterscheiden.
Zum einen geht es uns darum, Informationen über Kämpfe, die woanders auf dem Globus passieren, auch hier bekannt zu machen, aber auch Sachen, die hier passieren, anderen Leuten näherzubringen. Das ist dann bspw. ein Interview zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, auf Spanisch geführt, (von Freund*innen in Spanien) transkribiert, (von Freund*innen in den USA) ins Englische übersetzt und eingesprochen, von uns wieder zusammengesetzt und dann bei einem Freien Radio in Neuseeland ausgestrahlt. Das ist die Art internationaler Zusammenarbeit, die wir uns vorstellen.
Zum anderen geht es uns aber auch um eine ganz konkrete Verbreitung des Mittels Radio. Zu diesem Zweck sammeln wir Geld (mit Spendenkampagnen, Soli-Parties und Soli-T-Shirts und -Taschen), mit dem wir Aufnahmegeräte besorgen, die wir dann Projekten zur Verfügung stellen, die selbst ein Radioprojekt beginnen wollen, aber sich ein solches Gerät nicht leisten können. Auf diese Weise sind Geräte von uns überall auf der Welt im Einsatz: Chile, Brasilien, Kuba, Rojava.

Warum sind akustische Beiträge und Podcasts geeignet, das Potential zu nutzen, um sich zu organisieren und den Anarchismus als wichtigen politischen Bestandteil in die Öffentlichkeit zu tragen?

Maxi: Vorhin sprach Anna das Thema der Authentizität an. Wie Videos in anderer Weise, vermitteln auch Audios relativ leicht ein ganz anderes Gefühl von Nähe oder können es jedenfalls, während das für Texte eine hohe Kunst ist.
Zudem gibt es die Möglichkeit der Unmittelbarkeit, indem Ereignisse live begleitet werden (oder wie unserem Fall zeitnah re-live). Dadurch kann Audio eine ganz andere Rolle spielen als Mobilisierungs-, aber auch Organisierungsmittel, so soll es immer wieder Gruppen gegeben haben, die ein Live-Piratenradio extra für eine Demo organisiert haben, um den Teilnehmenden auch gleich Infos zur Umgebung, aber auch zur Polizeitaktik geben zu können.

Wie ist es in diesem Zusammenhang möglich, den Anarchismus aus dem Licht einer nicht zu verwirklichenden Utopie drängen zu können?

Anna: Das ist nicht einfach und natürlich können wir als kleines Radioprojekt nur einen kleinen Beitrag dazu leisten. Mit unseren Audios können wir jedoch Beispiele aus dem täglichen Leben, in denen Anarchie und selbst organisiertes Leben funktionieren, einfach und eingängig vorstellen. Wir zeigen damit, dass es eben doch geht und Anarchie keine Utopie bleiben muss.

Was sind die Kriterien für einen Beitrag im euren Podcast?

Maxi: Wir haben keine festgeschriebenen Kriterien, aber natürlich können sie unserem eigenen Selbstverständnis nicht komplett zuwiderlaufen. Aber wie oben bereits erwähnt, sind wir ja recht pluralistisch. Wir schauen, was passiert ist oder vorausschauend für einen künftigen Podcast was demnächst vielleicht passieren wird. Manche Themen sind uns so wichtig, dass wir diskutieren, wer was dazu machen kann. Bei anderen hängt es eher von der Motivation der einzelnen Mitglieder im Kollektiv ab. Da spielt uns unsere Diversität in die Hände!

Anna: Und natürlich spielt es auch eine Rolle, wo wir Audios herbekommen können, sprich ob jemand von uns da sein konnte, ob wir jemanden kennen, der*die uns ein Interview dazu geben kann usw. Wir ziehen Beiträge mit Athmos oder O-Tönen definitiv vor. Vorgelesene Texte aus Büchern oder dem Internet gibt es bei uns praktisch gar nicht. Wir finden das eine langweilige Art, Inhalte zu vermitteln, besonders weil es in unserem Medium ja um Töne geht.

Maxi: Ansonsten haben wir natürlich auch den zeitlichen Umfang im Blick, denn unser Podcast ist immer genau eine Stunde lang, damit er in unseren Radioslots spielbar bleibt. Sprich, das Fokusthema kann auch mal 20 oder 25 Minuten bekommen, die anderen Beiträge im Podcast sind aber meistens zwischen 5 und 15 Minuten lang, manche sogar kürzer. Und dann nehmen wir ab und an Musik mit rein, oder diese steckt bereits in Beiträgen drin.

Medien nehmen eine nicht unwichtige Rolle ein, wenn es um Durchsetzung von Ideologien und politischen Interessen geht. Trifft das auch auf euch zu?

Anna: Du meinst, ob wir das Radio nutzen wollen, um unsere Interessen durchzusetzen? Naja, wir sind ein anarchistisches Radioprojekt. Klar wollen auch wir unsere politischen Interessen verbreiten, aber von oben durchsetzen oder Leute indoktrinieren, das ist nicht Teil unseres Konzepts als libertäres Medium.

Maxi: Und da wir nach wie vor wohl eher ein Szenemedium sind, gibt’s bei uns keine bissigen Kolumnen, die auf Andersdenkenden herumhacken. Wir nutzen dafür lieber Satire und Ironie, um die Mächtigen und ihre Gedankenwelt auf die Schippe zu nehmen.

Das Internet bietet in erster Linie neue Möglichkeiten der (Gegen-)Öffentlichkeit, hier konkurrieren professionell und nicht-professionell erzeugte Kommunikationsmodi. Welche kommunikative Möglichkeiten bietet euer Podcast insbesondere für soziale Bewegungen und Protestformen?

Anna: Zunächst einmal geht es bei uns ja um Audios. Und obgleich, zumindest theoretisch, jede*r eine Pressemitteilung schreiben kann, lässt sich das nicht einfach auf den Audiobereich übertragen. Sprich: Wir sind an der Stelle in der Lage, Gruppen, Projekte oder Events mit etwas zu unterstützen, was die meisten nicht selbst leisten können. Und uns geht es wirklich überhaupt nicht darum, uns selbst reden zu hören. Viel lieber lassen wir Andere zu Wort kommen. Deswegen sprechen wir meistens mit Leuten, die direkt an etwas beteiligt sind. Selten versuchen wir selbst, unseren Hörer*innen die Welt zu erklären.

Maxi: In diesem Sinne ist es schon ein Mitmach-Projekt, da die Grundlage unsere Audios die Kooperation von anderen Menschen ist. Und das ist eine reziproke Beziehung, d.h. wir erfreuen uns an den Inhalten, die uns andere mit ihrer Stimme zur Verfügung stellen, und sie erfreuen sich daran, dass wir keine Inhalte verzerren oder gar aus dem Zusammenhang reißen. Für soziale Bewegungen und Politgruppen bietet unser Podcast auf jeden Fall die Möglichkeit, uns als Kommunikationsplattform zu nutzen. Wir werden auch des Öfteren angefragt, ob wir eine bestimmt Aktion oder eine Aktionswoche begleiten wollen. Wir sind für sehr viele Dinge offen, offen parteiisch für linksradikale, anarchistische Positionen und stellen deswegen meistens eher die sympathischen Fragen. Solidarische Kritik hat schon auch ihren Platz, aber wie gesagt, wir sind eher ein Szenemedium… Ansonsten versuchen wir eigentlich, mit den Menschen die wir z.B. interviewen auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. Dazu gehört auch, dass unsere Fragen diskutabel sind und wir versuchen, eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu schaffen.

Libertäre Alternativmedien schaffen eine zunächst eine kleine Gegenöffentlichkeit, sie veröffentlichen Informationen, die in den Massenmedien nicht oder nur in kleinen Dosen vorkommen. Was sind trotzdem die Vorteile alternativer Medien gegenüber Massenmedien?

Anna: Den ersten Vorteil hast du schon angesprochen. In Alternativmedien wie dem unserem haben Meinungen und Informationen Platz, die sich in Mainstreammedien eher nicht wiederfinden. Ein anderer Gesichtspunkt ist die Organisationsform unseres Mediums. Es gibt keine Chefredakteur*innen oder jemanden, der bestimmt über was und wie berichtet wird. Wir entscheiden alles selbst und haben so die Freiheit unseren Podcast so zu gestalten, das er uns und hoffentlich auch unseren Hörer*innen gut gefällt.

Maxi: Darüber hinaus hängen wir von keiner Institution und keinen Geldgeber*innen ab. Das wenige Geld, was unser Projekt kostet, bringen wir locker aus eigener Tasche auf. Damit kann auch niemand von außen Einfluss nehmen und wir sind auch nicht in der Gefahr, durch Selbstzensur es potentiellen Geldquellen recht machen zu wollen.

Und welche Perspektiven libertärer Gegenöffentlichkeit bietet ihr an?

Anna: Wenn du Perspektiven als Meinungen verstehst, dann natürlich unsere.
Aber auch die unserer Gesprächspartner*innen, mit denen wir uns solidarisch zeigen und denen wir unser Medium als Sprachrohr bieten.

Maxi: Wenn du Perspektiven als Möglichkeiten für die Zukunft meinst, dann wäre es jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt, um kurz auf die internationale Radiovernetzung sprechen zu kommen.

Anna: Und Channel Zero…

Maxi: Okay, dann sag ich kurz was zur Radiovernetzung. Wir haben dieses Projekt vor etwa 5 Jahren mit angestoßen, mittlerweile beteiligen sich mehr als 20 anarchistische und antiautoritäre Radioprojekte, Live-Sendungen, Podcasts und teils auch ganze Radiosender, aus aller Welt an der Vernetzung /faktisch sind es aktuell Projekte aus Europa und den Amerikas). Jedes Jahr gibt es ein Treffen, das letzte fand gerade im Mai 2018 in Berlin statt. Neben praktischem Austausch von Know-how dient die Vernetzung dazu, uns bei der Herstellung von Öffentlichkeit zu helfen, aber auch um gemeinsame Projekte zu stemmen. Das wichtigste Projekt, das bislang dabei entstanden ist, nennt sich „Bad News“3 und ist eine monatliche Infosendung auf Englisch, mit Beiträgen von Projekten der Vernetzung. Diese kommt sehr gut an und wir haben die leise Hoffnung, in Zukunft auch eine Version auf Spanisch machen zu können.

Anna: Und dann wurden wir eingeladen, bei Channel Zero4 mitzumachen, einem Projekt englischsprachiger, anarchistischer Podcasts, und weil wir ja auch Sendungen auf Englisch haben, durften wir mitmachen. Das Konzept ist ein 24/7-Livestream, der sich aus den Inhalten der einzelnen Projekte zusammensetzt und besonders in den USA großen Anklang gefunden hat.
Um in gesellschaftlichen Angelegenheiten mitentscheiden, mitreden zu können, um daran arbeiten zu können, eine freie Gesellschaft vorzubereiten, muss mensch zunächst einmal informiert sein.

Welche Relevanz haben kritische, libertäre Medien in unserer Gesellschaft?

Maxi: Leider noch eine viel zu kleine. Wir bleiben ja doch oft selbst viel zu viel in unserer eigenen Echokammer verhaftet. Außerdem ist größer und bekannter werden ziemlich viel Arbeit. Uns gibt es jetzt seit einigen Jahren, unser Podcast wird pro Monat etwa 1.500-2.000 Mal heruntergeladen, manche alleinstehende Audios sogar bis zu 4.000 Mal. Manche Leute würden da auf jeden Fall von einem bekannten Medium, zumindest im Podcastbereich, sprechen. Das hat auch alles ziemlich lange gedauert. Wir sehen uns trotzdem immer noch als sehr kleines Medium.

Anna: Und es ist ja auch kein Geheimnis, dass wenn alternative Medien dem Staat ein Dorn im Auge sind, sie auch kriminalisiert werden. Früher war es die radikal, heute linksunten.indymedia. Und das weit vor irgendeinem Zeitpunkt, wo wir große mediale Relevanz in der Gesellschaft entwickelt hätten.

Warum sollte die Entwicklung von Medienkompetenz in der Abkehr von einer nur passiv orientierten Nutzung von Medien zu einem aktiven, kritisch-reflexiven und diskursiven Gebrauch der Medien bestehen?

Maxi: Partizipation und Partizipationsmöglichkeiten sind für uns essentiell für eine freie Gesellschaft und für den Weg dahin. Wir wünschen uns für die Zukunft, dass jeder Mensch selbst Entscheidungen treffen kann. Dafür ist es auf jeden Fall notwendig, Medien kritisch zu betrachten und Informationen zu hinterfragen. Ganz besonders in einer Zeit der Fake-News.

Anna: Vielleicht klang es ja auch schon durch…Wir sind sehr an stärker interaktiven Formaten interessiert. Als Live-Sendung wäre zumindest dieser Teil einfacher. Denn für ein Offline-Projekt wie wir, ist direkte Partizipation schwer umzusetzen. Eine realistische Option wäre es wohl, künftig einfach öfter auf Livestreams zu setzen. Beim letzten internationalen Radio-Vernetzungstreffen haben wir viel Erfahrung damit gesammelt, als wir alle 14 anwesenden Projekte gemeinsam eine 9-Stunden-Sendung im Stream organisiert haben.

Medien sind Mittel zum Zweck. Sie besitzen einen Eigenwert in der Gestaltung, einen eigenen Reiz oder eine eigene Aussagekraft. Welche kreativen Ansätze habt ihr/nutzt ihr und wie lassen sich diese mit dem Podcast umsetzen?

Maxi: Unsere Beiträge sind sehr divers. Obgleich die häufigste Ausdrucksform definitiv das Interview ist, spielen wir auch mit anderen Formaten, die sich in der Podcastform am besten umsetzen lassen (im Gegensatz etwa zu einer Live-Sendung), da du Zeit hast, um richtig am Audio rumzubasteln. Rauskommen tun dann Reportagen mit Live-Charakter, Collagen aus Stimmen, O-Tönen und Sounds oder richtige Hörspieleinlagen, wo wir Szenen nachempfinden oder Geschichten erzählen. Dann natürlich Formate wie unsere alternative Presseschau „Wo herrscht Anarchie“ oder ein Linktipp.

Anna: Auch inhaltlich ist die Diversität anzutreffen, da wir natürlich einen Berlin-Fokus haben, aber uns keineswegs darauf beschränken. Wer unsere Podcasts hört, weiß, dass wir regelmäßig bemüht sind, auch überregional und auch international zu berichten. Auch thematisch setzen wir uns keine Grenzen: Von der allgegenwärtigen Gentrifizierung zu christlich-fundamentalistischen Märschen, Aktionstagen gegen Google oder Amazon bis zu anarchistischen Gefangenen und Protesten gegen den Goldabbau in Rumänien – alles ist schon im Podcast vorgekommen. Wichtig ist uns nur, dass ein libertärer Blickwinkel dabei ist und eine entsprechend kritische Sichtweise.

Im Archiv ist der libertäre Podcast seit Oktober 2012 abrufbar. Das ist ein relativ langer Zeitraum für regelmäßige Podcasts. Was sind die Gründe für dieses kontinuierliche Engagement?

Maxi: Ich würde die Frage umdrehen, also: Warum gibt es einen monatlichen Podcast? Als wir am Anfang unsicher waren, wie wir uns motivieren können, ohne eine festen Sendeplatz (und dessen klarer Vorgabe, etwas Bestimmtes zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllen zu müssen), entschieden wir uns für den monatlichen Podcast, nicht nur, um Freien Radios einen regelmäßigen Output zu garantieren, sondern eben auch als Möglichkeit, uns selbst kontinuierlich motivieren zu können, indem wir uns eine klare Zielvorgabe geben.

Anna: Darüber hinaus haben wir aber auch einfach Spaß daran und sehen auch, dass Menschen unseren Podcast tatsächlich anhören. Auf archive.org lassen sich unsere Downloadzahlen jederzeit nachschauen. Und das motiviert natürlich, wenn wir sehen, dass es auch gehört wird. Gelegentlich, aber leider viel zu selten, bekommen wir auch Feedback per Mail, bei Twitter oder über ein persönliches Gespräch. Das bestärkt uns noch zusätzlich. So oder so haben wir das Gefühl, dass es ein Projekt wie das A-Radio aktuell unbedingt braucht, weswegen wir auch nicht mit dem Gedanken spielen aufzuhören.

Es gab von Anfang an Beiträge, die neben einer libertären Perspektive auch mittels Satire erstellt wurden. Hat sich diese Mischung als Konzept für euch bewahrt?

Maxi: Das ist eine komplexe Frage…Für uns war es auf jeden Fall von Anfang an wichtig, den eher „ernsten“ Teilen des Podcasts ein Pendant zu geben, der nicht so schwer lastet, sondern womöglich auch für Erheiterung sorgt.

Anna: Die Welt, über die wir berichten, ist ja leider allzu häufig voll von beschissenen Sachen. Wir hatten die Befürchtung, dass das auf Dauer deprimierend sein könnte.

Maxi: Zumal die Satire als Mittel auch andere Lesarten von News erlaubt bzw. uns auch in die Lage versetzt, die Gedankenwelt von, sagen wir mal, rechten oder konservativen Leuten auf kreative Art und Weise zu beleuchten.

Anna: Um zurück zu deiner eigentlichen Frage zu kommen: Wir würden schon sagen, dass sich die Mischung als gut herausgestellt hat, wobei Satire auch eben totale Geschmackssache ist. Wir haben auch schon satirische Formate abgesetzt, weil Hörer*innen das nicht gut fanden. Insgesamt lässt sich aber auch beobachten, dass der satirische Anteil zurückgegangen ist. Einen Satirebeitrag zu schreiben, ist einfach sehr viel Arbeit (und auch nicht für jede*n was). Je mehr Projekte wir in Angriff genommen haben, desto weniger Zeit blieb für vergleichsweise aufwändige Satire-Beiträge.

Maxi: Nur „Wo herrscht Anarchie“ ist uns durchgängig erhalten geblieben, eine Rubrik, in der wir die Verwendung der Floskel „Es herrscht Anarchie“ durch die Medien versuchen wörtlich zu nehmen und durch den Kakao zu ziehen.

Fußnoten:

1. Synthetischer Anarchismus oder Synthetische Föderation ist eine Form anarchistischer Organisation, ein Zusammenfinden freier Menschen, die Ziele und Regeln für ihr Zusammenwirken aufstellen. Allgemeines Ziel einer anarchistischen Föderation ist Ideen zu verbreiten – wie die anarchistische Analyse von Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen, libertäre Formen der Organisierung, direkte Aktion und Solidarität.
2. Die Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) ist ein Zusammenschluss von anarchistischen Gruppen, lokalen Föderationen und Netzwerken, sowie einigen Einzelpersonen.
3. Audioeinführung zu Bad News (Englisch)
4. Channel Zero Network

Libertärer Podcast – Mairückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Website des A-Radio-Network
* RotzfrecheAsphaltKultur on Antifa-Tour
** RAK-Treffen
* Fokus: Einsichten aus La ZAD
** ZAD-Website
** Enough is enough
** Artikel von CrimethInc
** Indymedia-Bericht
* Wo herrscht Anarchie
* Alltagssolidarität (13)
** Schlafplatzorga in Berlin

Musik:
* Nacho Mastretta – Marcha partisana bella ciao (YouTube)
* 3 Rote Pfiffe – rotzfreche Asphaltkultur (SoundCloud)

































Wohnen und Eigentum: Interview mit „Friedel54 im Exil“

Im Rahmen der Kampagne aktuell stattfindenden #besetzen-Kampagne in Berlin haben wir uns mit einem Aktiven des Friedel54-Kollektivs unterhalten. Im Fokus des Interviews stand, wie Mieter*innen von Profitinteressen verdrängt werden und welche Alternativen wir dagegen setzen können.

Mehr Infos beim Twitter-Kanal von “#besetzt” oder “auf ihrem Blog“.

Länge: 8:34 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (wav | mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

































Internationale anarchistische Live-Radiosendung 2018

Vom 16. bis 20. Mai 2018 findet das 4. Internationale anarchistische und antiautoritäre Radiotreffen in Berlin statt. Am Sonntag, den 20. Mai 2018, werden die verschiedenen teilnehmenden Radios gemeinsam von 14 Uhr bis 22 Uhr (MEZ) live senden.

Die Liveübertragung wird über verschiedene Themen aus der Perspektive anarchistischer und antiautoritärer Bewegungen berichten. Es werden verschiedene lokale und internationale Projekte, Netzwerke, Aktivitäten und Kämpfe vorgestellt, es gibt Diskussionen über aktuelle Ereignisse und die Ankündigung von kommenden Events, Protesten, Büchermessen und Treffen. Mit radikaler Musik und vielem mehr.

Die Liveübertragung wird von den verschiedenen partizipierenden Radio-Projekten (Radiostationen, Radiosendungen und Podcasts) aus Europa und den Amerikas (siehe Liste unten) gemacht. Es wird ein spannendes und politisch aktuelles Programm, hauptsächlich auf Englisch, gesendet.

Ihr könnt die Liveübertragung des 4. Internationalen anarchistischen und antiautoritären Radiotreffens hier live streamen, zudem werden einzelne lokale Radiosender die Sendung live übertragen.

A-Radio Berlin – Deutschland
Radiozones of Subversive Expression (Athen) – Griechenland
Motbrus – Schweden
Dissident Island – GB
The Final Straw – USA
Bilda Kedjor – Schweden
Ex-Worker – USA
InfoLora – Schweiz
Radio-A Karlsruhe – Deutschland
Antena Negra TV – Argentinien
1431am Thessaloniki – Griechenland
Crna Luknja – Slowenien
A-Radio Vienna – Österreich
FrequenzA – Deutschland

Libertärer Podcast – Aprilrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
* Fokus: Mietendemo in Berlin
** Mietendemo am 14.4.2018
* Brandenburg: Landprojekte
* Wo herrscht Anarchie
** FAU Landshut
* Alltagssolidarität (12)
** Indymedia-Grundlage
** Blog der Anarchistischen Föderation Gran Canaria (FAGC) / Twitter
** “La Esperanza” (Facebook) / Twitter
* Linktipp: Infoseite Avtonom.org

































Kuba: Anarchist*innen eröffnen ABRA (Soziales Zentrum & Anarchistische Bibliothek) in Havanna

Im Jahr 2016 beteiligte sich das Anarchistische Radio Berlin (im Rahmen der FdA) an einer Spendenkampagne, die zum Ziel hatte, Geld für den Kauf eines Gebäudes in Kuba zusammenzubekommen. Die Föderation leistete schließlich einen bedeutenden Beitrag dazu.

Nachdem den Genoss*innen in Kuba der Kauf eines Objekts in der Hauptstadt Havanna gelang, ist es nun (am Samstag, 5.5.2018) endlich soweit: Das Zentrum ABRA (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek) öffnet feierlich seine Tore. Die Genoss*innen vor Ort bitten um größtmögliche Verbreitung, ein Wunsch, dem wir nur allzugerne nachkommen. Und wir rufen euch auf, es uns gleichzutun.

Im Folgenden dokumentieren wir den Text zur Eröffnung (in der Übersetzung der FdA):

Diesen 5. Mai 2018 beginnt mit der Eröffnung des ABRA, des “Centro Social y Biblioteca Libertaria” (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek) für eine Gruppe von Kubaner*innen eine neue Etappe im Prozess der eigenen Emanzipierung.

Mit diesem Projekt möchte das Kollektiv “Taller Libertario Alfredo López” (eine 2012 entstandene, anarchistische, antiautoritäre und antikapitalistische Initiative, die Mitglied der Anarchistischen Föderation in Mittelamerika und der Karibik, FACC, ist) in enger und lebhafter Kooperation mit befreundeten Kollektiven, wie dem “Observatorio Crítico Cubano”, “Guardabosques” sowie einigen anderen Individuen, einen dauerhaften und autonomen Raum im heutigen Kuba zu schaffen.

Continue reading →

Audiodokumentation: Die Anti-Antifa der „Neuen Rechten“

Am 22.04.2018 dokumentierte das Anarchistische Radio Berlin den Vortrag unter dem Titel “Vom digitalen Kreuzzug zur Gewalt auf der Straße: Die Anti-Antifa der “Neuen Rechten””. Der Vortrag wurde von der Black Pond Antifa im K9 in Berlin veranstaltet. Vorgetragen hat MenschMerz vom Kollektiv “VonNichtsGewusst”.

Mehr Infos unter “Von Nichts gewusst” oder “Versenken.arrested“. Dort gibt es auch Infos zu der am 26.05.2018 in Berlin stattfindenden Demo “Neue Rechte versenken”.

Länge: 1:07 h

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

































Libertärer Podcast – Märzrückblick 2018

Libertärer Podcast – Märzrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Rojava/NavDem
** Kampagne “Ausbruch/Aufbruch” bei der FdA
** Kampagnenblog
* Berlin: Widerstand gegen Gentrifizierung im Gespräch
** Mietendemo am 14.4.2018
* Berlin: Der Google-Campus in Kreuzberg
** Google-Campus verhindern
** FuckOffGoogle
* Rojava goes School
** Kurdisches Zentrum
* Russland: staatliche Folter gegen Aktivist*innen
** AnarchistBlackCross Dresden
** Infoseite Avtonom.org
* Wo herrscht Anarchie
* Alltagssolidarität (11)
* Linktipp: Get Bad News

Musik:

* I know – Lifegrinder
* Mohamed Şêxo Kunst- und Kulturzentrum Qamişlo – Werin Barîkadan (YouTube)

































Dokumentation der zweiten überwachungskritischen Veranstaltungsreihe zum Thema „Die 1000 Augen der Jobcenter“ (2017)

Die Gruppe “Seminar für angewandte Unsicherheit” veranstaltete im März 2016 die Veranstaltungsreihe “Die 1000 Augen des Jobcenters”, in der es um die Überwachung und Kontrolle von Erwerbslosen ging. Wir haben damals die Veranstaltungsreihe dokumentiert. Nach der Reihe (im September 2016) haben wir auch ein Interview mit der Gruppe geführt.

2017 ging die Reihe in die zweite Runde. Zusammen mit der Gruppe hat das Anarchistische Radio Berlin erneut die Vorträge dokumentiert. Ihr findet sie hier:

Erster Teil

Im ersten Teil der Reihe beschäftigen sich Rechtsanwalt Lutz Achenbach und die Erwerbsloseninitiative Basta mit den Folgen der letzten Harzt4-Reform.

Länge: 59:16 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Zweiter Teil

In Folge zwei nimmt Harald Rein die Hörer_innen mit auf eine Zeitreise zu Protesten gegen die Erwerbsarbeit und anderen arbeitsähnlichen Maßnahmen.

Länge: 1:07 h

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Dritter Teil

Im dritten und letzten Teil der Reihe erklären schließlich Dennis Eversberg und Rechtsanwalt Jan Becker die Aktivierungspolitiken und Sanktionspraxen der Jobcenter speziell bei Menschen unter 25.

Länge: 1:36 h

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

































[A-Radio auf Spanisch] México I – La represión contra el movimiento anarquista y el sistema carcelario en México 2018

[A-Radio auf Spanisch] México I – La represión contra el movimiento anarquista y el sistema carcelario en México 2018

En febrero de 2018 tuvimos la oportunidad de hablar con una compañera de México que nos cuenta del panorama en este país. Se centra en el desarrollo de la represión, especialmente en Ciudad de México, y de sus diferentes formas. Además nos cuenta de las luchas anticarcelarias dentro y fuera de las cárceles.

Duración: 39 min

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Más información: Cruz Negra Anarquista México

































Libertärer Podcast – Februarrückblick 2018

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
* G20: Aktuelle Infos zur Repression nach dem Gipfel
** Blog des Ermittlungsausschusses (EA) in Hamburg
* Cerro Libertad: ein besetzter Olivenhain in Spanien
** Facebook-Seite des Projekts
* Wo herrscht Anarchie
* Alltagssolidarität (10)
* Linktipp: Radikal solidarisch

































[A-Radio auf Spanisch] Región chilena III – La CAM sobre el montaje de la Operación Huracán contra la lucha mapuche

En septiembre de 2017 la llamada Operación Huracán condujo a la detención de ocho mapuches bajo el ampao de la Lay de Inteligencia. Estos ocho supuestamente formaban una asociación ilícita. Tal como lo estipulaban los acusados desde el comienzo la Fiscalía descubrió pruebas de un probable montaje en contra de los mapuche en enero de 2018.

A mediados de febrero de 2018 tuvimos la oportunidad de documentar una presentación del vocero de la Coordinadora Arauco-Malleco (CAM), Héctor Llaitul, y de su abogado en Santiago de Chile. El tema fue el montaje policial realizado por parte de Carabineros y como este montaje se está desplomando cada día más. Además hubo un conversatorio con gente mapuche y otros interesados.Esta es la tercera parte de una serie de audios desde la región chilena.

Parte III: La CAM sobre el montaje de la Operación Huracán contra la lucha mapuche

Duración: 1:20 h

Aquí el audio: archive.org (mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Parte II: Sobre la violencia policial contra jóvenes mapuche

Duración: 11:31 min

Aquí el audio: archive.org (wav | mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

Parte I: Sobre Radio Kurruf y la amenaza de paramilitares de derecha

Aquí el audio: archive.org (wav | mp3 | ogg).

Y aquí pueden escuchar el audio en forma directa:

































Der Mai 31 in Nürnberg: Repression und Solidarität rund um eine verhinderte Abschiebung nach Afghanistan

Am 31. Mai 2017 rief in Nürnberg die versuchte Abschiebung eines afghanischen Oberschülers Protesten von Seiten der Mitschüler*innen, Teilen des Lehrkörpers und weiterer, sich solidarisierender Menschen hervor. Insgesamt ca. 300 Menschen blockierten Fahrzeuge der Polizei, worauf diese mit massiver Gewalt und Repression reagierte. Mittlerweile laufen viele Prozesse. Wir sprachen mit Menschen aus dem Unterstützer*innenkreis eines Beschuldigten.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

* Link zum Bündnis “Widerstand M31” (Facebook)